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der kultur.blog für kiel und mehr

hansen & munk – der Kultur-Blog stellt sich vor

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„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“

Genau diesem, von Goethe seinem Mephisto zugeschriebenen Grundsatz folgt „hansen & munk – der kultur.blog für kiel und mehr“. Denn „gesittet pfui“ heißt hier Journalismus mit der Betonung auf „gesittet“, also Meinungsfreude, Gedankenschärfe, Erfahrung, Begeisterung und Fairness.

Zwischen Träumen und Alpträumen

Manuel Möglich auf Spurensuche unter Aussteigern

Von Jörg Meyer

Kiel. „Auf die Spuren gelebter Träume“ begibt sich Manuel Möglich in seinem neuen Buch „Alles auf Anfang“, das der unter anderem für seine innovativen TV-Doku-Serien „Wild Germany“ und „Rabiat“ bekannte Gonzo-Journalist am Dienstag im gut besuchten Studio Filmtheater präsentierte und mit allerlei Ausschnitten aus seinen Fotofilmen bebilderte.

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Bleibt kompliziert!

Katie Freudenschuss feierte im Lutterbeker Vorpremiere mit „Einfach Compli-Katie!“

Von Jörg Meyer

Lutterbek. Früher war alles besser? Nein, aber zumindest weniger kompliziert. Wenn Katie Freudenschuss in der Vorpremiere ihres zweiten Solos „Einfach Compli-Katie!“ in der Schublade eines Küchentischs vom Flohmarkt ein Tagebuch aus den biederen 1950ern entdeckt, ist das eine Steilvorlage, um die sie ihr neues Programm „sachenerzählerisch“ strickt, poset und singt.

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Mackie Messer schwitzt statt zu beißen

Genuss ohne Reue: Annette Pullen inszeniert „Die Dreigroschenoper” am Kieler Schauspielhaus

Von Christoph Munk

Kiel. Seit seiner Uraufführung vor 90 Jahren rauscht „Die Dreigroschenoper” von Bert Brecht und Kurt Weill als maximaler Erfolg durch die Theatergeschichte, ohne wegen seiner politischen Botschaft Anstoß zu erregen. Auch die Kieler Neuinszenierung von Annette Pullen setzt auf die kulinarische Wirkungskraft des Unterwelt-Klassikers mit Musik.

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Tassenpost

Ein Snapshot von den Kieler Ateliertagen: „CappuShots“ im Prinz Willy

Von Jörg Meyer

Kiel. Sie sind bei Facebook, Instagram et al. Legion – Snapshots, wo man gerade seinen Cappuccino trinkt, von Baristas elegant mit Milchschaum dekoriert, Zeugnisse, dass man an der modern gewordenen Kaffeekultur teilhat, meist ohne jeden tieferen Sinn als den einer Statusmeldung à la „hier bin ich gerade“. Der Hamburger Fotograf Manfred Greiff und die Schauspielerin und Autorin Maria Debora Wolf zeigen in ihrer Fotoausstellung/Installation „CappuShots“, die bei den Kieler Ateliertagen im Prinz Willy gezeigt wird, dass man aus derlei eine ganz neue Kaffeehauskultur, wenn nicht gar Kunst machen kann.

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Eine Frage der Ideale

Premiere der Musical-Academy Schleswig-Holstein im Landtag

Von Jörg Meyer

Kiel. Soll sie oder soll sie nicht?, fragt sich die frisch gekürte Kanzlerkandidatin Rena Wiechmann in „Vertrauensfrage“, einem „Political“ (Polit-Musical), mit dem die am Rendsburger Nordkolleg neu gegründete Musical-Academy Schleswig-Holstein („MASH!“) im mal ganz anders als sonst voll besetzten Landtag eine dreifache Premiere feierte.

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Überraschende Übergänge

Das Atos Trio in der Krooger Stephanus-Kirche

Von Jörg Meyer

Kiel-Kroog. Seit 2007 zum vierten Mal kam Geigerin Annette von Hehn als Teil des Atos Trios (Stefan Heinemeyer, Cello; Thomas Hoppe, Klavier) zurück in ihre Heimat, in die zum Konzert von „Kroog – Kultur vor Ort“ fast ausverkaufte Stephanus-Kirche. Klavier-Trios von Haydn, Dvorák und Brahms spannten dabei einen Bogen über gut ein Jahrhundert dieses sensiblen Kammermusik-Genres.

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Hitchcock in Kiel: Durchreise statt Referenz

Blick in die kinematographischen Erinnerungsarchive (Teil 2)

Von Helmut Schulzeck

Kiel. In einem Programm-Faltblatt der Commerzbank Kiel von 1994, die am Ort des damals schon vier Jahre nicht mehr existierenden Programmkinos REGINA in der Holtenauer Straße 94 als Sponsor des Filmes „Regina Blues” einen Monat lang erinnerungswürdiges Kieler Kinogeschehen der vergangenen Jahrzehnte ausschnittsweise Revue passieren ließ, hieß es unter anderen, dass unter vielen Filmpersönlichkeiten auch „Alfred Hitchcock (…) der ehemals wichtigen Kinostadt Kiel” seine „Referenz erwiesen” hätte.

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Frauenpower für Europa und den Jazz

Das Alison Rayner Quintet und das Sir Bradley Quartett jazzten im KulturForum gegen den Brexit

Von Jörg Meyer

Kiel. „An Antidote to Brexit!“ nennen das Londoner Alison Rayner Quintet und das Sir Bradley Quartett aus Hamburg ihre kleine Deutschland-Tour, auf deren letzter Station sie im KulturForum Halt machten. Sieben Jazz-Musikerinnen und zwei -Musiker wollen in Zeiten des drohenden Brexit ein Zeichen setzen für eine grenzüberschreitende gemeinsame europäische Kultur.

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Große Gesten mit List und Lust

Imposantes Format: Die Opern-Einakter „Cavalleria rusticana” und „Der Bajazzo” zur Saisoneröffnung des Kieler Musiktheaters

Von Christoph Munk

Kiel. Szenische Feuerwerke, musikalische Feste: Die Kieler Oper beginnt ihre Spielzeit mit einer grandiosen Doppelpremiere. Denn der italienische Regisseur Fabio Ceresa treibt die beiden Einakter „Cavalleria rusticana“ von Petro Mascagni und Ruggero Leoncavallos „Der Bajazzo“ ins bombastische Format. Und Generalmusikdirektor Georg Fritzsch am Pult vollendet mit dem Philharmonischen Orchester und den Chören des Hauses die Aufführung zum imposanten Gesamtkunstwerk.

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Rare Klangfarben

Das Ensemble 4.1 begeisterte mit Werken für Holzbläser-Klavier-Quintett

Von Jörg Meyer

Eckernförde. Mindestens den zweiten Satz (Larghetto) seines „Quintetts in Es-Dur, KV 452“ für Klavier und vier Holzbläser schätzte Wolfgang Amadeus Mozart in einem Brief an den stets gestrengen Vater stolz als „das Beste, was ich bisher geschrieben habe“, ein. Erstaunlich, denn die rund um das 1784 uraufgeführte Werk entstandenen Klavierkonzerte sind heute weit berühmter. Für die klangfarbige Besetzung blieb auch nach Mozarts „Leuchtturm“ die Literatur rar. Dass das eine musikgeschichtliche Unterlassungssünde ist, bewies das Ensemble 4.1 in der Stadthalle eindrucksvoll.

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