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hansen & munk – der Kultur-Blog stellt sich vor

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„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“

Genau diesem, von Goethe seinem Mephisto zugeschriebenen Grundsatz folgt „hansen & munk – der kultur.blog für kiel und mehr“. Denn „gesittet pfui“ heißt hier Journalismus mit der Betonung auf „gesittet“, also Meinungsfreude, Gedankenschärfe, Erfahrung, Begeisterung und Fairness.

Coole Drehbücher gesucht

Mit dem neuen Drehbuchpreis Schleswig-Holstein soll die hiesige Filmszene gefördert werden

Von Jörg Meyer

Kiel. Drei Dinge brauche es für einen guten Film, wusste schon Alfred Hitchcock: „Ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch und nocheinmal ein gutes Drehbuch!“ Ebenso Christian Mertens, aus Kiel gebürtiger Filmregisseur und mittlerweile Lehrbeauftragter für Dramaturgie und Regie im Medienbereich der Kieler FH, der zusammen mit dem Verein Filmkultur SH den Drehbuchpreis SH aus der Taufe hob.

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Antenne fürs Zeitgeistige

Das Kino in der Pumpe zeigt eine Fritz-Lang-Retro

Von Jörg Meyer

Kiel. Eine Fritz-Lang-Retro reizte Eckhard Pabst, Programmmacher im Kino in der Pumpe, schon immer. Jetzt hat er den lange gehegten Plan umgesetzt, mit neun Filmen von Fritz Lang, die dort ab dem 8. November bis zum 4. Februar laufen.

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Kleine Hölle Familie

Die Wiederholungstäter feierten Premiere mit „Wonderful World“

Von Jörg Meyer

Kiel. Freunde kann man sich bekanntlich aussuchen, die Familie jedoch nicht, die wird manchmal vom Idyll zur kleinen Hölle. So auch in Richard Dressers Komödie „Wonderful World“, mit der die Theatergruppe Wiederholungstäter unter der Regie von Tim Frerichs Premiere im Roten Salon der Pumpe feierte.

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Die Revolution lässt noch auf sich warten

Liebeswirren in Zeiten des Matrosenaufstandes: Uraufführung der Oper „Falscher Verrat” im Kieler Musiktheater

Von Christoph Munk

Kiel.Zwei Ideen sollten zusamenwachsen: Die Anstrengung, den Kieler Matrosenaufstand von 1918 zum 100. Jahrestag am Ort des Geschehens umfassend zu würdigen, und der Wille des Theaters, sich daran angemessen feierlich zu beteiligen. Das Ergebnis: „Falscher Verrat“, ein aufwendiges Opus des italienischen Komponisten Marco Tutino, das mit den historischen Fakten großzügig hantiert und gleichzeitig vertraute Muster der Oper effektvoll nutzt. Die Uraufführung wurde vor fast ausverkauftem Haus entsprechend respektvoll bejubelt.

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Gegenwind in Rückenwind verwandeln

Es rauschte mächtig im Blätterwald, als das Dessauer Bauhaus das Konzert der Band Feine Sahne Fischfilet absagte, weil man rechte Gewalt gegen die linke Band und das Bauhaus befürchtete. Der Band, die gerade mit ihrem jüngsten Album „Sturm & Dreck“ auf Tour ist, brachte das jede Menge Promo und Solidarität. H&M-Kulturblogger Jörg Meyer sprach mit Gitarrist Christoph Sell über die „Causa Bauhaus“, Politik in Zeiten des Rechtsrucks und das neue Album.

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Lachen über Lesben, Lebenslügen und die Liebe

Comedienne Tahnee mit „#geschicktzerfickt“ im Metro-Kino

Von Jörg Meyer

Kiel. Das hat die Comedienne auch schon gehört: „Rote Haare = Lesbe = Hexe – vor 400 Jahren wärest du verbrannt worden!“ Die Vorurteile über Lesben wie Tahnee sind vielfältig, von Hetero wie Hetera. Aber Tahnee Schaffarczyk lässt sich davon nicht beirren, auch nicht von der Ablehnung von Familie und Nachbarn, als sie sich in ihrem Geburtsort Heinsberg („Gaza-Streifen der Kleingärtner“) als eine outete, „die auf Frauen steht“. Mit ihrem ersten Solo „#geschicktzerfickt“ geht sie im Metro-Kino in die Offensive.

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Immer das gleiche Spiel

Hagen Rether mit der 7. Ausgabe seines Programms „LIEBE“ im Kieler Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. Über drei Stunden parliert Hagen Rether im fast ausverkauften Kieler Schloss über Politik, Medien und Gesellschaft und deren Verwerfungen. „Immer das gleiche Spiel“ sei das. Deshalb titeln auch all seine Programme schlicht „LIEBE“ – er ist inzwischen bei Teil Sieben.

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Revolutionen am und für das Meer

Cinemare verlieh zum Abschluss acht Preise für engagierte Meeresfilme

Von Jörg Meyer

Kiel. Dass die zum Abschluss des Meeresfilmfestivals Cinemare im Metro-Kino uraufgeführte NDR/Arte-Produktion „1918 – Aufstand der Matrosen“ den Publikumspreis gewann, verwundert nicht. Er zeigt, wie in Kiel vor 100 Jahren Weltgeschichte geschrieben wurde. Dass die Zuschauer ihn zum Liebling wählten, kann als Plädoyer für die Demokratie gelten, die heute wie auch das Meer, an dessen Küste sie einst stattfand, gefährdet ist.

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Wir sind nicht allein

Liedermacherin Sarah Lesch sang bei „Kiel ohne Grenzen“

Von Jörg Meyer

Kiel. Das Motto #wirsindmehr galt am Donnerstag auch beim Benfizkonzert von „Kiel ohne Grenzen“ zugunsten von Geflüchteten. Mit über 500 Gästen war die Pumpe fast ausverkauft, schon bevor die Liedermacherin Sarah Lesch die Bühne betrat. Vorher hatten die Liedermacher Rainer Lebemann und Lukas Meister bereits für gute Stimmung gegen die Grenzen in den Köpfen und für Solidarität mit Geflüchteten gesorgt.

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Das Meer sehen, erleben – dann handeln

Cinemare eröffnete nicht nur als Meeresfilmfestival, sondern will auch (öko-) politisch eingreifen

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wenn man das Meer im Film erlebt, dann kommt das Handeln für seinen Erhalt von selbst“, weiß Daniel Opitz, Meeresfilmemacher, „Wal-Flüsterer“ und Mitgründer der Ocean Mind Foundation sowie des International Ocean Filmfestivals Cinemare, das am Mittwoch seine dritte Runde im Ratssaal eröffnete. Naturfilm „in seiner Königsklasse Meeresfilm“ könne Bewusstsein schaffen für den Lebensraum Meer, aus dem letztlich alles Leben und damit auch wir selbst stammen.

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