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der kultur.blog für kiel und mehr

hansen & munk – der Kultur-Blog stellt sich vor

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„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“

Genau diesem, von Goethe seinem Mephisto zugeschriebenen Grundsatz folgt „hansen & munk – der kultur.blog für kiel und mehr“. Denn „gesittet pfui“ heißt hier Journalismus mit der Betonung auf „gesittet“, also Meinungsfreude, Gedankenschärfe, Erfahrung, Begeisterung und Fairness.

Kahlschlag

Schleswig-Holsteinisches Dekameron:
Teil 13


Von Heiko Buhr

So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versuchen einige miteinander befreundete Menschen fortgeschrittenen Alters und mit gesichertem Einkommen, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Hier die dreizehnte Geschichte, in der Rubik Hohe von einem erzählt, dessen größter Erfolg sich unerwartet in seine schlimmste Niederlage verwandelt.

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Hirsch

Schleswig-Holsteinisches Dekameron:
Teil 12


Von Ingrid Glienke

So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versuchen einige miteinander befreundete Menschen fortgeschrittenen Alters und mit gesichertem Einkommen, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Hier die zwölfte Geschichte – von Tante Hilde, Onkel Richard, einem Hirsch über der Tür und ausgerechnet Bananen.

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Vorgeschriebener Abstand, verbotene Nähe

Musiktheater unter Corona-Bedingungen: Mozarts Jugendwerk „Die Gärtnerin aus Liebe” im Kieler Opernhaus

Von Christoph Munk

Kiel. Kann man unter dem Diktat der Vorschriften in Zeiten der Pandemie eine Oper aufführen? Man kann. Selbst wenn es sich um eine ursprünglich turbulente Opera buffa handelt, nämlich Wolfgang Amadeus Mozarts Jugendwerk „Die Gärtnerin aus Liebe“. Kiels Generalintendant Daniel Karasek tritt als Aufsicht führender Regisseur den Beweis dazu an. Auch wenn daraus eine weitgehend keimfreie, aber nach der Premiere immerhin respektvoll beklatschte Veranstaltung wird.

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István Paustian und das fremde Fahrrad

Schleswig-Holsteinisches Dekameron:
Teil 11


Von Hannes Hansen

So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versuchen einige miteinander befreundete Menschen fortgeschrittenen Alters und mit gesichertem Einkommen, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Hier die elfte Geschichte, in der dem Dorfpolizisten István Paustian ein Fahrrad zufährt und weder alte, noch neue Liebe rostet.

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Hier ist man Mensch

Liederabend unter Corona-Bedingungen: „Balkonien” eröffnet die Spielzeit im Kieler Musiktheater

Von Christoph Munk

Kiel. Kann man aus den Themen Corona-Pandemie und Lockdown ein theatertaugliches Stück entwickeln? Man kann. Das Produktionsteam im Kieler Opernhaus beweist es mit seinem neuen szenisch-musikalischen Unterhaltungsprogramm. Es trägt den beziehungsreichen Titel „Balkonien“ und führt im Untertitel die fast amtliche Bezeichnung „Ein Hinterhof-Liederabend in kontaktbeschränkten Zeiten“. Hygienemäßig soweit alles in Ordnung, allerdings kam im vorschriftsmäßig gelichteten Zuschauerraum nach der Premiere verbreitet kollektive Begeisterung auf.

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Testosteron, Libido & ein bisschen Dada

Schleswig-Holsteinisches Dekameron:
Teil 10


Von Renate Folkers

So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versuchen einige miteinander befreundete Menschen fortgeschrittenen Alters und mit gesichertem Einkommen, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Hier die zehnte Geschichte, in der sich Annemieke Achterndiek wie Anna Blume fühlt und auch gleich ihrem Schöpfer begegnet.

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Gesichter des Nordens

Preisträger beim Kurzfilmfestival „Lokale Helden“

Von Jörg Meyer

Negenharrie. Dass „die junge Tradition unseres Kurzfilmfestivals“ trotz Corona „nicht unterbrochen werden musste“, darüber freute sich Kuratorin Pola Rader besonders, als am Sonnabend auf Gut Ovendorf etwa 75 Filmbegeisterte zwölf Kurzfilme von „Lokalen Helden“, so der Titel des dritten von Filmkultur SH und dem Lala e.V. ausgerichteten Festivals, goutierten.

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Die „Central Lichtspiele“, das erste neue Großkino Kiels nach 1945

Von Helmut Schulzeck

Kiel. „Warum geht man eigentlich ins Kino?“, fragen Klaus Scepanik und Hans-Joachim Nagel in einer kleinen Broschüre zur Eröffnung der Kieler „Central Lichtspiele“ (14. Juni 1951), um dann in einer kurzen „Betrachtung“, wie sie es nennen, „den besonderen Wert des Films … in seiner fast unbegrenzten Vielfalt der Möglichkeiten“ zu preisen. Der weitere Text ergeht sich in einigen kurzen Absätzen über die Vorzüge der verschiedenen Filmgenres und mündet schließlich in die abschließende Feststellung: „Das neuzeitliche Filmtheater bietet zu erschwinglichen Preisen eine Vielfalt von Unterhaltung, Wissensbereicherung, Entspannung und angenehmen Aufenthalt, wie kaum etwas anderes. Deshalb geht man so gern ins Kino.“

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Die Not zur Tugend gemacht

Sneak-Preview von Thies Johns Film „Wo andere Urlaub machen“ beim Kieler Kultur Pop-Up

Von Jörg Meyer

Kiel. Anfang März hatte der Kieler Schauspieler, Regisseur, Filmemacher und inzwischen auch Roman-Autor Thies John zur Pressevorführung seines ersten Langfilms „Wo andere Urlaub machen“ geladen. Die Premiere war für den 19. März im Studio Filmtheater geplant, doch dann kam der Corona-Lockdown. Da die Kinos zwar wieder geöffnet sind, aber unter Corona-Bedingungen noch keine Premieren zeigen mögen, wird der Film nun fünf Monate später als Sneak-Preview, präsentiert vom Studio Fimtheater, beim Kultur Pop-Up an der Kiellinie erstmals öffentlich gezeigt.

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Bubenstreiche im Sauseschritt

„Max und Moritz” ganz nach Wilhelm Busch als Liederabend im Kieler Schauspiel

Von Christoph Munk

Kiel. Jetzt aber: Attacke! Wochenlang lähmte die Corona-Pandemie den Theaterbetrieb: totaler Lockdown zuerst, dann penible Hygienekonzepte, Abstandsregeln, strenger noch auf der Bühne als im Leben. Da hatten sich erkennbar Frust und Energie angestaut, im Ensemble des Kieler Schauspiels. Das musste jetzt raus – mit Macht. Und so widmet sich die erste Produktion der vorzeitig begonnenen neue Spielzeit zwei Typen mit Protestpotenzial: Max und Moritz. Und ihr Auftritt war geprägt von Spielfreude, Lautstärke und Tempobolzerei.

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