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der kultur.blog für kiel und mehr

hansen & munk – der Kultur-Blog stellt sich vor

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„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“

Genau diesem, von Goethe seinem Mephisto zugeschriebenen Grundsatz folgt „hansen & munk – der kultur.blog für kiel und mehr“. Denn „gesittet pfui“ heißt hier Journalismus mit der Betonung auf „gesittet“, also Meinungsfreude, Gedankenschärfe, Erfahrung, Begeisterung und Fairness.

Tanz der Dampfnudeln um den weiblichen Rollmops

Üppig lustig, musikalisch brillant:  Rossinis „Il Barbiere di Seviglia” als Comic im Kieler Opernhaus

Von Christoph Munk

Kiel. Kann man Gioachino Rossinis heiterste „opera buffa“ über das unbeschwerte szenische Spiel hinaus noch komischer machen? Man kann. Zumindest nach der Auffassung des Filmanimateurs Joshua Held und des Regisseurs Pier Francesco Maestrini. Sie lassen in ihrer Inszenierung der Musik-Komödie „Il Barbiere di Seviglia“ belebte Comic-Figuren in munterem Miteinander lustig auf Leinwand und Bühne los. Die größte Lust an dieser hoch bejubelten Produktion aber bereitet Kiels Erster Kapellmeister Daniel Carlberg, der das Sängerensemble und das Philharmonische Orchester zu einer brillanten musikalischen Höchstleistung animiert.

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Kopf-Kino komplett

Der Drehbuchpreis SH schuf ein neues Film-Genre

Von Jörg Meyer

Kiel. 54 Drehbücher eingesandt, fünf daraus hat die Vorjury des von dem Verein Filmkultur SH ausgelobten Drehbuchpreises SH für die Lesung mit sechs Sprecherinnen im Studio Filmtheater ausgewählt. Um die Preise geht es nicht eigentlich, eher darum, was Film schon sein kann, bevor er als solcher auf der Leinwand ist.

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Thriller auf 88 Tasten

Joja Wendt begeisterte mit „Stars on 88“ im Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. Leuchtende LED-Handschuhe, Michael Jacksons „Thriller“ auf 88 Tasten, Lightshow-Feuerwerk: Klavierakrobat Joja Wendt legt schon den Opener im fast ausverkauften Schloss ganz groß an. Die Lichter, vor allem aber die Klaviertöne zucken.

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Eine moralische Verpflichtung

Bei der Schulkinowoche wurde im CinemaxX über den Film „Wildes Herz“ diskutiert

Von Jörg Meyer

Kiel. Viel diskutiert wurde in den letzten Wochen die linke Punkband Feine Sahne Fischfilet, nicht minder der Dokumentarfilm „Wildes Herz“ von Charly Hübner und Sebastian Schultz über die Band und ihren Sänger Jan „Monchi“ Gorkow. Eine Vorführung im Rahmen der Schulkinowoche in Bad Schwartau musste nach Drohbriefen von Rechtsradikalen sogar abgesagt werden. Die Vorführung und Diskussion mit Co-Regisseur Sebastian Schultz und Gitarrist Christoph Sell am Donnerstag im CinemaxX vor rund 190 Schülerinnen und Schülern verlief dagegen recht entspannt.

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A cappella Ahoi!

19 Vokalensembles gaben sich bei der A-cappella-Party im Audimax maritim

Von Jörg Meyer

Kiel. Wieder mal an zwei Tagen komplett ausverkauft, und ein Motto hat die A-cappella-Party im Audimax der CAU auch in diesem Jahr. Wo sich der Kieler Matrosenaufstand zum 100. Mal jährt, rufen die 19 Ensembles ganz maritim „Ahoi!“ und sind stimmlich wie choreografisch und humorvoll durchaus revolutionär „an Deck“.

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Was war, was kommt, was bleibt

Gregor Meyle überzeugte in der Halle 400 mit seinem neuen Album „Hätt’ auch anders kommen können“

Von Jörg Meyer

Kiel. „Unfassbar stolz“ ist Gregor Meyle auf sein Album „Hätt’ auch anders kommen können“, das er neben altbewährten Singer-Songwriter-Balladen in der fast ausverkauften Halle 400 vorstellte. Den Stolz kann man ihm unumwunden gönnen, denn gerade in den neuen Songs befreit er sich von dem Image, ein bloßer Kuschel-Barde, zuweilen hart am Kitsch, zu sein.

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„Man wird Teil der Familie“

Gerald Grote und Oliver Boczek schauen mit Amateurfilmmaterial 80 Jahre zurück in eine Kieler Familiengeschichte

Von Jörg Meyer

Kiel. Der Kieler Zahnarzt Dr. Rudolf Schultz kaufte 1936, im Geburtsjahr seines zweiten Sohns Dieter, als einer der ersten Filmamateure eine 8mm-Kamera und filmte nicht nur seine Familie, sondern auch das Leben in Kiel und Umgebung von den 1930er bis in die frühen Nachkriegsjahre. Die Kieler Filmemacher Gerald Grote und Oliver Boczek machten daraus einen – sagen wir ruhig – Heimatfilm: „Ich habe KIEL zu erzählen“ feiert am Montag, 26.11.2018 Premiere im Kino in der Pumpe.

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All die Leidenschaften

Das Aris Quartett wurde in der Stadthalle reich beklatscht

Von Jörg Meyer

Eckernförde. Bach, „Kunst der Fuge“, dieses kontrapunktische Werk, wie eine geometrisch-vierdimensionale Figur, kann man da Leidenschaft entwickeln? Das Aris Quartett (Anna Katharina Wildermuth und Noémi Zipperling, Geigen, Caspar Vinzens, Bratsche, Lukas Sieber, Cello) kann’s. Nicht von ungefähr eröffnet das junge Quartett so sperrig zwiespältig sein Konzert in der Stadthalle.

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Kein Fotorealist

Kieler Kunsthalle zeigt die großformatigen Bilder des Schweizers Franz Gertsch

Von Hannes Hansen

Kiel. Nein, sagt Franz Gertsch, ein Fotorealist sei er ganz und gar nicht, und wer ihn einen nenne, habe nicht genau genug hingeschaut. Seit vergangenem Samstag haben die Besucher der Kieler Kunsthalle, die Gelegenheit, die Aussage des Schweizer Malers, dessen großformatiges Gemälde „Les-Saintes-Maries-de-la-Mer“ seit vielen Jahren die Besucher der Kieler Kunsthalle im Foyer des ersten Stocks begrüßt, zu überprüfen.

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Lehmann und seine eigensinnigen Erben

Lesung zum 50. Todestag von Wilhelm Lehmann

Von Jörg Meyer

Eckernförde. Vor 50 Jahren starb der Dichter Wilhelm Lehmann, Ehrenbürger von Eckernförde und einer der wichtigsten und zugleich unbekanntesten Naturlyriker der – oder auch gegen die – Moderne. Im Rahmen der Wilhelm-Lehmann-Tage lasen im Eckernförder Ratssaal gleichsam als Erben des „eigensinnigen Überläufers“ die Lehmann-Preisträger Stephan Wackwitz, Doris Runge, Ulrike Almut Sandig und Mikael Vogel aus ihren von Lehmann inspirierten Werken.

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