hansen & munk

der kultur.blog für kiel und mehr

hansen & munk – der Kultur-Blog stellt sich vor

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„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“

Genau diesem, von Goethe seinem Mephisto zugeschriebenen Grundsatz folgt „hansen & munk – der kultur.blog für kiel und mehr“. Denn „gesittet pfui“ heißt hier Journalismus mit der Betonung auf „gesittet“, also Meinungsfreude, Gedankenschärfe, Erfahrung, Begeisterung und Fairness.

Improvisierte Meditationen

Maria Baptist mit ihrem Klavier-Solo „Resonance“ im KulturForum

Von Jörg Meyer

Kiel. Sie habe mal etwas ganz Neues versucht, berichtet Jazz-Pianistin Maria Baptist: Nur mit wenigen Skizzen, die sie in New York notierte, begab sie sich ins Studio, improvisierte und meditierte dort darüber, und so entstand ihr neues Solo „Resonance“, das sie im KulturForum vorstellte.

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Und jenseits der Tasten keine Welt

Alessandro Bariccos „Novecento” als konsequent reduzierter Monolog im Kieler Schauspiel-Studio

Von Christoph Munk

Kiel. Alessandro Bariccos „Novecento“ war für eine Theaterinszenierung gedacht, diente einem dramatischen Film als Vorlage und wurde als Buch zum Bestseller. Für das Studio des Kieler Schauspiels reduzierte die Regisseurin Lisa Gappel den Text auf einen bilderarmen, ganz auf die Sprache konzentrierten Monolog.

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Kleinstadtmief und Lebenslüge

Siegfried Bühr inszeniert Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ am Kieler Schauspielhaus

Von Hannes Hansen

Kiel. Sie höhnen und geifern, sie schreien und brüllen, kreischen, bespucken einander und prügeln sich, sie weinen und trauern, versöhnen sich für Augenblicke, um gleich darauf wieder auf einander loszugehen. Sie, das sind George und Martha in Edward Albees Ehekriegsdrama „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, verwundet und gestählt in einem langjährigen, kompromisslosen Infight, in dem alle Mittel erlaubt sind.

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Belehrtheater vom Blatt gespielt

Brechts „Kaukasischer Kreidekreis“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater

Von Hannes Hansen

Schleswig. Der strenge Duft nach gesellschaftlichem Reinigungsmittel durchzieht Stefan Noltes Inszenierung von Bert Brechts „Kaukasischem Kreidekreis“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, einem Fest für Freunde des epischen, des Belehrtheaters.

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Die Schöne und der Dichter

„Shakespeare in Love“am Schleswig-Holsteinischen Landestheater

Von Hannes Hansen

Rendsburg. Es geht hoch her in Lee Halls Komödie „Shakespeare in Love“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Einem Stück, das erst 2014, sechzehn Jahre nach dem gleichnamigen, mit sieben Oscars ausgezeichneten Film nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard seine Londoner, von der internationalen Presse hoch gelobte Premiere hatte und anlässlich der deutschen Erstaufführung bei den Bad Hersfelder Festspielen vor wenigen Wochen enthusiastisch gefeiert wurde.

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Unbehaust in modernen Zeiten

Madeleine Prahs mit ihrem Roman „Die Letzten“ bei „amtsKULTUR“ der Evangelischen Nordkirche

Von Jörg Meyer

Kiel. Sie hat mal selbst in einem Haus gewohnt, das entmietet wurde: Madeleine Prahs forscht in ihrem nach dem Debüt „Nachbarn“ zweiten Roman „Die Letzten“, was passiert, wenn wir unserer Geborgenheit und damit Identität verlustig werden. Die in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, Geborene vermeidet bewusst den von Rechten okkupierten, dennoch passenden Begriff „Heimat“.

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Unter den Linden …

Die TV-Serie „Lindenstraße“ mal wieder mit einer medialen Innovation – ein kleines Requiem für Hans Beimer

Von Jörg Meyer

Köln/Kiel. Ich hatte es an dieser Stelle ja schon mal bekannt: Ich bin „Lindenstraße“-Fan. Gestern war ich es umso mehr, als Hans W. Geißendörfers Dauerserie (seit 1985) wiederum ein Experiment wagte. Zum Serien-Tod des von Anfang an Hans Beimer (Joachim Hermann Luger) spielte live das WDR-Funkhausorchester gleichsam ein Requiem.

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Manchmal doch für immer

Ulla Meinecke gab sich beim Duckstein Festival poetisch und politisch

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wenn schon nicht für immer, dann wenigstens für ewig“ titelte vor 35 Jahren das Album, mit dem Ulla Meinecke den Durchbruch schaffte. Kürzlich wurde die Songpoetin und Autorin 65, denkt aber nicht an Rente, wie sie beim Duckstein Festival zusammen mit ihren Trio-Partnern Ingo York an Gitarre und Fußschlagzeug und Keyboarder Reinmar Henschke in alten und neuen Songs bewies, die ebenso aktuell wie zeitlos sind.

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Identitätsstiftend für Kiel

Das NDR/Arte-Doku-Drama „1918 – Aufstand der Matrosen“ feiert Welturaufführung beim CineMare-Festival

Von Jörg Meyer

Kiel. Schauen wir genau 100 Jahre zurück: Es ist Spätsommer in Kiel. Schon seit dem Frühling sind die Werftarbeiter in Hunger und daher Aufruhr. Jetzt schließen sich die Matrosen an, die nicht „in Ehren untergehen“ wollen, und daher „das Feuer aus den Kesseln“ kehren. Das NDR/Arte-Doku-Drama „1918 – Aufstand der Matrosen“ zeigt, wie die Matrosen sich gegen dieses sinnlose Sterben auflehnten. Es feiert Welturaufführung am 27. Oktober im Metro-Kino beim CineMare-Festival.

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Choräle und Collagen

Sommerkonzert des LandesJugendEnsembles für Neue Musik

Von Jörg Meyer

Kiel. Bach-Choräle aus dem „Wohltemperierten Klavier“ collagiert George Crumb in seiner „Music of the Starry Night“, Auftakt für das Sommerkonzert des LandesJugendEnsemble für Neue Musik unter Leitung von Johannes Fischer in der Aula der Fachhochschule Kiel: Neue Musik im Dialog mit der alten.

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