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der kultur.blog für kiel und mehr

hansen & munk – der Kultur-Blog stellt sich vor

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„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“

Genau diesem, von Goethe seinem Mephisto zugeschriebenen Grundsatz folgt „hansen & munk – der kultur.blog für kiel und mehr“. Denn „gesittet pfui“ heißt hier Journalismus mit der Betonung auf „gesittet“, also Meinungsfreude, Gedankenschärfe, Erfahrung, Begeisterung und Fairness.

Der langsame Abschied vom Kino wie wir es kennen – Aus Kieler Perspektive

Von Helmut Schulzeck

Seine Kindheit verbrachte der Autor in den späten 50er und frühen 60er Jahren in Nortorf. Der sonntägliche Kinogang in die Schauburg war damals noch selbstverständlich. Doch gut 50 Jahre später läuft das mancherorts schon lange prophezeite und befürchtete Endspiel bzw. die (nun finale?) (Struktur-) Krise für die gesamte deutsche Kino-Wirtschaft. Zu verfolgen ist die Ablösung der Kino-Leinwand in ihrer bisherigen Funktion fürs anlasslose Filmeschauen durch Display und Bildschirm, die mit einem expansiven Wachstum an digitalen Videostreaming-Diensten einher geht. Die Corona-Krise hat die schon vorher nicht leichte Situation für die Kinos extrem verschärft.

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Aus dem Schatten von Corona ins Rampenlicht

Mit einem „Kulturfestival” will Schleswig-Holsteins Landesregierung bis zum Herbst professionelle Kreative unterstützen

Von Christoph Munk

Kiel. Mitten in der Corona-Krise will die Landesregierung Schleswig-Holstein die von der Pandemie in den Schatten gestellten Künstlerinnen und Künstler wieder ins Rampenlicht bringen und finanziell unterstützen. Bis zum Herbst sind etwa 90 öffentliche Auftritte geplant, für die das Land insgesamt drei Millionen Euro ausgeben will. Als Botschafter für das „Kulturfestival” wurden Persönlichkeiten wie Peter Heinrich Brix und Axel Milberg gewonnen.

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Die sprechende Nachtigall

Schleswig-Holsteinisches Dekameron:
Teil 4


So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versucht eine (noch unbestimmte) Anzahl von miteinander befreundeten Menschen höheren Alters und gesicherten Einkommens, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Hier die vierte Geschichte von Hannes Hansen: „Die sprechende Nachtigall“

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High five mit Jeanne

Schleswig-Holsteinisches Dekameron:
Teil 3


So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versucht eine (noch unbestimmte) Anzahl von miteinander befreundeten Menschen höheren Alters und gesicherten Einkommens, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Hier die dritte Geschichte von Wolfgang Butt: „High five mit Jeanne“

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Applaus im Kopf

Landesmeisterschaften im Poetry Slam

Von Jörg Meyer

Rendsburg. Poetry Slam, der Dichterwettstreit auf der Bühne, lebt vom Publikum. Doch in Corona-Zeiten muss er andere Wege finden. Als „Geisterspiel“ wurden die Landesmeisterschaften im Poetry Slam 2020 am Freitag per Live-Stream aus dem Rendsburger Nordkolleg übertragen und entschieden.

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Frieden finden

Schleswig-Holsteinisches Dekameron:
Teil 2


So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versucht eine (noch unbestimmte) Anzahl von miteinander befreundeten Menschen höheren Alters und gesicherten Einkommens, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Hier die zweite Geschichte von Sylvia Gruchot: „Frieden finden“

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Strenge Regeln erzwingen kleine Formate

Kleckern statt Klotzen: Das Kieler Theater plant seine kommende Spielzeit unter Corona-Verhältnissen

Von Christoph Munk

Kiel. In seinen schönsten Träumen entwirft das Theater seine eigene, andere Welt, im Idealfall eine Utopie. Doch angesichts irdischen Realitäten einer wuchernden Virus-Pandemie müssen auch die Darstellenden Künste ohnmächtig auf dem Boden der Tatsachen verharren. Und so bleibt auch den Kieler Bühnen keine andere Wahl, als ihre Pläne für die kommende Spielzeit nach den Bedingungen der Corona-Krise auszurichten. Nicht wegen herrschender Ängste oder ahnungsvoller Bedenklichkeiten, sondern gegen konkret erlassene Hygiene-Vorschriften setzt darum Generalintendant Daniel Karasek mit seinen Programmen ein knappes, aber vielfältiges Lebenszeichen – gegen Regeln, „die für uns tödlich sind“.

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Dekameron auf der Warft

Neue Reihe: „Schleswig-Holsteinisches Dekameron“

Von Hannes Hansen

So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest im Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versucht eine (noch unbestimmte) Anzahl von miteinander befreundeten Menschen höheren Alters und gesicherten Einkommens, auf einer Hallig der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen … Der erste Text stammt vom Kieler Krimi-Autor Kurt Geisler: „Liebe des Lebens“

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Die Stimme der Westsahara

Mariem Hassan – Die unbeugsame Stimme

Von Hannes Hansen

Über vierzig Jahre schon dauert die illegale und von der UNO verurteilte Besetzung der Westsahara durch Marokko. Jahre, in denen die Saharauis eine eigene Infrastruktur mit einer Exilregierung in einem algerischen Flüchtlingslager, mit Schulen und vielfältigen kulturellen Aktivitäten geschaffen haben. Für die Rechte ihres Volkes trat Mariem Hassan, die vor fünf Jahren verstorbene „Stimme ihres Volkes“, auf Kundgebungen und in Konzerten auf allen Kontinenten ein. In der ganzen Welt war sie bekannt als die Stimme ihres Volkes, für die Saharauis und für ganz Afrika so wichtig wie Miriam Makeba für die Schwarzen Südafrikas.

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Spanische Augenblicke

Liebe Leser*innen und Freunde unseres Blogs,

in Zeiten der Corona-Krise ist es nicht weit her mit unserer Kulturberichterstattung. Dafür, so hört man, lesen die Leute wieder mehr. Und deshalb haben wir uns entschlossen, unseren Blog auch literarischen Texten zu öffnen. Den Anfang machten wir vor ein paar Tagen mit einem Gedicht von Wolfgang Butt, in Kiel bestens bekannt als ehemaliger Professor für Skandinavistik und als Verleger. Heute folgt ein noch nicht veröffentlichter Kurztext von Hannes Hansen aus der Reihe „Spanische Augenblicke“.

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