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Hannes Hansen

„Die Legende von der Christrose“ – ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk

Selma Lagerlöf taucht in eine mythische Welt ein

Von Hannes Hansen

Selma Lagerlöfs 1908 in Schweden erschienene und 1928 von Marie Franzos ins Deutsche übersetzte Erzählung „Die Legende von der Christrose“ gehört zu den vielen Legenden und Sagen, in denen die schwedische Nobelpreisträgerin das mythische Mittelalter ihres Landes und seine Heilserwartungen beschwört. Mit der erneuten Publikation der zuletzt 1952 auf Deutsch erschienenen Legende von der wilden Räubermutter, dem frommen Abt Hans und der wundersam in der Heiligen Nacht erblühten Christrose legt der Kieler Grabener Verlag das kleine Werk erneut vor.

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Kein Fotorealist

Kieler Kunsthalle zeigt die großformatigen Bilder des Schweizers Franz Gertsch

Von Hannes Hansen

Kiel. Nein, sagt Franz Gertsch, ein Fotorealist sei er ganz und gar nicht, und wer ihn einen nenne, habe nicht genau genug hingeschaut. Seit vergangenem Samstag haben die Besucher der Kieler Kunsthalle, die Gelegenheit, die Aussage des Schweizer Malers, dessen großformatiges Gemälde „Les-Saintes-Maries-de-la-Mer“ seit vielen Jahren die Besucher der Kieler Kunsthalle im Foyer des ersten Stocks begrüßt, zu überprüfen.

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Jukebox statt Klavierbegleitung

Christoph Munk inszeniert bei den Komödianten den Liederabend „FrauenPowerFrauen“

Von Hannes Hansen

Kiel. Ein „Jukebox-Musical“ nennt Christoph Munk den Liederabend „FrauenPowerFrauen“, den er bei den Komödianten in der Kieler Wilhelminenstraße in Szene setzt. Der Regisseur, Mitblogger und Freund, der über viele Jahre Erfahrungen mit Liederabenden gesammelt hat – zuletzt etwa mit „Liederliche Nacht“, „Lola Blond“ oder „Rocking Lola“ – erläutert die Charakteristika des Jukebox-Musicals.

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Kleinstadtmief und Lebenslüge

Siegfried Bühr inszeniert Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ am Kieler Schauspielhaus

Von Hannes Hansen

Kiel. Sie höhnen und geifern, sie schreien und brüllen, kreischen, bespucken einander und prügeln sich, sie weinen und trauern, versöhnen sich für Augenblicke, um gleich darauf wieder auf einander loszugehen. Sie, das sind George und Martha in Edward Albees Ehekriegsdrama „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, verwundet und gestählt in einem langjährigen, kompromisslosen Infight, in dem alle Mittel erlaubt sind.

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Belehrtheater vom Blatt gespielt

Brechts „Kaukasischer Kreidekreis“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater

Von Hannes Hansen

Schleswig. Der strenge Duft nach gesellschaftlichem Reinigungsmittel durchzieht Stefan Noltes Inszenierung von Bert Brechts „Kaukasischem Kreidekreis“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, einem Fest für Freunde des epischen, des Belehrtheaters.

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Die Schöne und der Dichter

„Shakespeare in Love“am Schleswig-Holsteinischen Landestheater

Von Hannes Hansen

Rendsburg. Es geht hoch her in Lee Halls Komödie „Shakespeare in Love“ am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Einem Stück, das erst 2014, sechzehn Jahre nach dem gleichnamigen, mit sieben Oscars ausgezeichneten Film nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard seine Londoner, von der internationalen Presse hoch gelobte Premiere hatte und anlässlich der deutschen Erstaufführung bei den Bad Hersfelder Festspielen vor wenigen Wochen enthusiastisch gefeiert wurde.

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Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs

Polnisches Theater besetzt die Mehrfachrolle in „Granaten“ neu

Von Hannes Hansen

Kiel. Es ist, als seien die Figuren in Joanna Murray-Smiths Stück „Granaten“ aus Pedro Almodóvars Erfolgsfilm „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ direkt auf die Bühne des Polnischen Theaters verschlagen worden. Seit Januar dieses Jahres spielte Oleksandra Polska in gleich sechs Rollen eben jene namengebenden Granaten, die jeder Zeit explodieren können. Und das zu aller Zufriedenheit, der Regisseure Tadeusz Galia und Jutta Ziemke wie des Publikums.

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Geglückte Menschwerdung?

Kafkas Erzählung „Ein Bericht für eine Akademie“ als Monodrama bei den Komödianten

Von Hannes Hansen

Kiel. Die junge Frau zögert, presst die Worte aus sich heraus, verstummt kurz. Dann wird sie sicherer, die Stimme wird geschmeidig, ruhig unsd überlegen klingend zuerst. Dann steigert sich das Tempo der Sätze, der Frau fallen die Worte im Stakkato-Rhythmus aus dem Mund.  Sie hastet ihnen nach, die Stimme kippt. Die junge Frau hält ein, gewinnt ihre Fassung und fährt kühl fort, bis der Fluss ihrer Rede wiederum zum reißenden Strom wird, auf dem sie an den Klippen der Erinnerung zu zerschellen droht.

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Das Lebensgefühl der Quartiere im Wandel

Stadtmuseum Warleberger Hof zeigt Fotografien aus den Kieler Stadtteilen

Von Hannes Hansen

Kiel. Mit dem Ausstellungsprojekt „Fotoporträt Kieler Stadtteile. Von der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre“ setzt das Stadtmuseum Warleberger Hof (Dänische Straße 19) vom 22. April bis 4. November 2018 seine Reihe fotografischer Dokumentationen des Kieler Stadtbildes fort. Es befasst sich nun mit den einzelnen Stadtteilen und Bezirken, die den städtischen Raum ausmachen.

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Weg der Weisheit

Axel Nickolaus kombiniert klassische Reportagefotos mit den Sprüchen Salomos

Von Hannes Hansen

Kiel. Bäume spiegeln sich im Wasser, ein Bild voller Ruhe und kompositorischer Ausgewogenheit, das zur Kontemplation einlädt. Ein Spruch Salomos begleitet, kommentiert, unterfüttert es: „Im Wasser spiegelt sich dein Gesicht, und in deinen Gedanken und Gefühlen erkennst du dich selbst.“ Auf den Fotografien Axel Nickolaus’ wird die klassische Reise- und Reportagefotografie zum „Weg der Weisheit“. So der Titel der Ausstellung, die ab Samstag im Kirchenkai der St. Nikolaus-Gemeinde in der Kieler Rathausstraße zu sehen ist.

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