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Immer das gleiche Spiel

Hagen Rether mit der 7. Ausgabe seines Programms „LIEBE“ im Kieler Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. Über drei Stunden parliert Hagen Rether im fast ausverkauften Kieler Schloss über Politik, Medien und Gesellschaft und deren Verwerfungen. „Immer das gleiche Spiel“ sei das. Deshalb titeln auch all seine Programme schlicht „LIEBE“ – er ist inzwischen bei Teil Sieben.

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Revolutionen am und für das Meer

Cinemare verlieh zum Abschluss acht Preise für engagierte Meeresfilme

Von Jörg Meyer

Kiel. Dass die zum Abschluss des Meeresfilmfestivals Cinemare im Metro-Kino uraufgeführte NDR/Arte-Produktion „1918 – Aufstand der Matrosen“ den Publikumspreis gewann, verwundert nicht. Er zeigt, wie in Kiel vor 100 Jahren Weltgeschichte geschrieben wurde. Dass die Zuschauer ihn zum Liebling wählten, kann als Plädoyer für die Demokratie gelten, die heute wie auch das Meer, an dessen Küste sie einst stattfand, gefährdet ist.

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Wir sind nicht allein

Liedermacherin Sarah Lesch sang bei „Kiel ohne Grenzen“

Von Jörg Meyer

Kiel. Das Motto #wirsindmehr galt am Donnerstag auch beim Benfizkonzert von „Kiel ohne Grenzen“ zugunsten von Geflüchteten. Mit über 500 Gästen war die Pumpe fast ausverkauft, schon bevor die Liedermacherin Sarah Lesch die Bühne betrat. Vorher hatten die Liedermacher Rainer Lebemann und Lukas Meister bereits für gute Stimmung gegen die Grenzen in den Köpfen und für Solidarität mit Geflüchteten gesorgt.

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Das Meer sehen, erleben – dann handeln

Cinemare eröffnete nicht nur als Meeresfilmfestival, sondern will auch (öko-) politisch eingreifen

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wenn man das Meer im Film erlebt, dann kommt das Handeln für seinen Erhalt von selbst“, weiß Daniel Opitz, Meeresfilmemacher, „Wal-Flüsterer“ und Mitgründer der Ocean Mind Foundation sowie des International Ocean Filmfestivals Cinemare, das am Mittwoch seine dritte Runde im Ratssaal eröffnete. Naturfilm „in seiner Königsklasse Meeresfilm“ könne Bewusstsein schaffen für den Lebensraum Meer, aus dem letztlich alles Leben und damit auch wir selbst stammen.

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Zwischen zart und hart

Kammerorchester des Nationaltheaters Prag und Pianist Matthias Kirschnereit konzertierten in der Stadthalle

Von Jörg Meyer

Eckernförde. Über fünf Jahre rang Robert Schumann mit seinem „Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54“. Am Ende entstand etwas, was dem Hamburger Pianisten Matthias Kirschnereit und dem Kammerorchester des Nationaltheaters Prag unter Leitung von Petr Vronsky bei ihrem Konzert in der Eckernförder Stadthalle umso leichter von den Tasten und Saiten geht.

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Jukebox statt Klavierbegleitung

Christoph Munk inszeniert bei den Komödianten den Liederabend „FrauenPowerFrauen“

Von Hannes Hansen

Kiel. Ein „Jukebox-Musical“ nennt Christoph Munk den Liederabend „FrauenPowerFrauen“, den er bei den Komödianten in der Kieler Wilhelminenstraße in Szene setzt. Der Regisseur, Mitblogger und Freund, der über viele Jahre Erfahrungen mit Liederabenden gesammelt hat – zuletzt etwa mit „Liederliche Nacht“, „Lola Blond“ oder „Rocking Lola“ – erläutert die Charakteristika des Jukebox-Musicals.

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Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Massendefekt und Kopfecho in der Pumpe – eine Art Dokument gegenwärtiger Befindlichkeiten

Von Jörg Meyer

Kiel. „Da liegt ein Meer zwischen uns“, so im Titelsong des jüngsten Albums „Pazifik“ der Band Massendefekt, mit dem sie das Konzert in der Pumpe eröffnet. Wofür steht solches weite Meer als nicht unromantische Metapher, fragt man sich, mal absehend von dem ziemlichen Dampf, den die vier Düsseldorfer von Anfang an im Kessel haben. Schwingen da Sehnsucht, Fernweh mit oder steht das weite Meer für die Suche nach einem Weg hinüber?

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Wach und nicht erwachsen

TV Smith in der Schaubude

Von Jörg Meyer

Kiel. Auch mit 62 fühlt sich der Londoner Punk und Singer-Songwriter TV Smith noch immer nicht erwachsen. Und das ist gut so, weil die so genannt erwachsene Welt mehr denn je aus den Fugen ist und wache, jugendliche Opposition braucht, die Smith auch mit seinem jüngsten Album „Land Of The Overdose“ liefert.

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Wundervoll wild und wirr

Carmela de Feo mit „Die Schablone, in der ich wohne“ im KulturForum

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wie kommt dieses hässliche Entlein in diese Kulturmetropole?“, fragt sich die „außeritalienische“ Musikkabarettistin Carmela de Feo im KulturForum, das so einen „hübschen Volkshochschulen-Charme“ ausstrahle. Am Mittwoch war solches auf Einladung des Metro-Kinos ihre „Schablone, in der ich wohne“, so der Titel ihres neuen Solos.

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Ja zum Neinsagen

Désirée Nick parlierte engagiert im Metro-Kino

Von Jörg Meyer

Kiel. „Früher galt ich ja als Ulknudel“, erinnert sich Désirée Nick und ist es nach wie vor. Doch gegen das Image gilt es auch ein bisschen an zu parlieren. Bevor sie das aus ihrem neuesten Buch „Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt“ lesend tut, stehen nochmal das „Leben nach 50“ und die „weltweit 500 Millionen Frauen in der Menopause“ im Fokus.

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