hansen & munk

der kultur.blog für kiel und mehr

Seite 2 von 66

Der Komponist als Spieler

Premiere beim 23. Filmfest SH: „To B or to B flat – The Composer Boudewijn Buckinx“ von Viola Rusche und Hauke Harder

Von Jörg Meyer

Kiel. „Warum ist meine Musik so einfach? — Warum ist meine Musik so komplex?“, fragt sich und uns Zuschauer der belgische Komponist Boudewijn Buckinx (geb. 1945) scheinbar widersprüchlich und gibt darauf immer wieder neue, durchaus philosophische und nicht weniger (scheinbar) widersprüchliche Antworten. Die aus Schleswig-Holstein stammenden Berliner Filmemacher*innen Viola Rusche und Hauke Harder porträtieren Buckinx entlang dieses roten (Selbst-) Befragungsfadens in ihrem Film-Essay „To B or to B flat – The Composer Boudewijn Buckinx“, der beim 23. Filmfest SH seine Premiere feiert.

Weiterlesen →

Asynchron zwischen Hamburg und Tokyo

Auftakt der Filmreihe „LUSCHERN vor dem Filmfest SH“: „Electric Girl“ (D 2018, Ziska Riemann)

Von Martin Ramm

Ziska Riemann ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr und kann auf einen immensen Output als Comiczeichnerin, Regisseurin und Musikerin zurückblicken. „Electric Girl“ ist ihr jüngster Spielfilm und führt einmal mehr ihre zahlreichen Tätigkeitsfelder zusammen. Er erlebt zum Auftakt der Filmreihe „LUSCHERN vor dem Filmfest SH“ (2. – 8. Mai 2019 in allen Kieler Kinos) seine Schleswig-Holstein-Premiere.

Weiterlesen →

Das Filmfest Schleswig-Holstein streckt sich

Interview mit den Festivalleitern Arne Sommer und Daniel Krönke über das 23. Filmfest SH

Interview: Jörg Meyer

Kiel. Das 23. Filmfest SH, veranstaltet von dem bewährten „Trio“ Filmwerkstatt Kiel der FFHSH, dem Verein Filmkultur SH e.V. und dem Kino in der Pumpe, findet vom 9. bis 11. Mai 2019 in der Kieler Pumpe statt. Jörg Meyer sprach mit den Festivalleitern Arne Sommer (Leiter der Filmwerkstatt Kiel der FFHSH) und Daniel Krönke (Vorstandsmitglied des Filmkultur SH e.V.) über das Festival- und neue Begleitprogramm.

Weiterlesen →

In den Netzen der schwarzen Dämonen

Aubers Grand Opéra „La muette de Portici“ in einer ehrgeizigen  politischen Deutung im Kieler Musiktheater

Von Christoph Munk

Kiel. Alles muss monumental erscheinen, aufwendig und effektvoll. Dann sind die Anforderungen der Gattung „Grand Opéra“ erfüllt. Insofern genügt die Produktion von Daniel François Esprit Aubers „La Muette de Portici“ am Kieler Musiktheater den Ansprüchen. Und die Inszenierung von Valentina Carrasco setzt darauf zusätzlich eine politisch aktualisierte Interpretation des Revolutions-Themas, die trotz gewisser Verzerrungen anerkennenden Premierenbeifall erzielt.

Weiterlesen →

Heide, Moor und Birken

Otto Modersohn und die Worpsweder im Museum EckernfördeVon Hannes Hansen

Von Hannes Hansen

Eckernförde. Heute ist der Maler Otto Modersohn (1865 – 1943) zwar nicht vergessen, steht aber im öffentlichen Bewusstsein, das sich bekannter Maßen ja vor allem an der Höhe der erzielten Auktionspreise misst, wohl etwas im Schatten seiner Frau, der mit gerade einmal 31 Jahren gestorbenen Paula Modersohn-Becker (1876 – 1907); einer Frau, die nach mehreren, auch längeren Paris-Aufenthalten energischer als er die Impulse des französischen Impressionismus und der Kunst eines van Gogh oder Gauguin aufnahm und sich auf ihre individuelle Weise anverwandelte.

Weiterlesen →

Sensibler Kraftprotz und gefesselter Prometheus

Daniel Karasek inszeniert Shakespeares „Hamlet” am Kieler Schauspielhaus

Von Hannes Hansen

Kiel. Der bekannte Wiener Theaterkritiker Alfred Polgar schrieb einmal nach einer Premiere: „Als ich um halb zehn auf die Uhr schaute, war es halb neun.“ Nun, mir ging es am Freitagabend im Kieler Schauspielhaus genau umgekehrt. Als ich um halb elf auf die Uhr schaute, war es halb zwölf. Daniel Karaseks Inszenierung des „Hamlet“ macht Tempo ohne Kurzatmigkeit und sorgt für eine Art geordneten Wirbel in einem Stück, das ja vor allem in den letzten beiden Akten nicht ganz frei von klamottigen Screwball-Elementen ist.

Weiterlesen →

Es darf gerne ein bisschen mehr sein: LUSCHERN vor dem Filmfest SH

Interview mit Festivalkoordinatorin Britta Voß und Co-Festivalleiter Daniel Krönke zum Begleitprogramm des 23. Filmfests Schleswig-Holstein

Interview: Jörg Meyer

Kiel. Das 23. Filmfest SH (9. bis 11.5.2019) wird im Vorfeld vom 2. bis 8. Mai begleitet von „LUSCHERN vor dem Filmfest“ und einem Hochschultag am 9.5., bevor es am Abend des 9.5. im Innenhof der Pumpe feierlich eröffnet wird. Jörg Meyer sprach mit Co-Festivalleiter Daniel Krönke und Festivalkoordinatorin Britta Voß vom Mitveranstalter Filmkultur SH e.V. (neben der Filmwerkstatt Kiel der FFHSH und dem Kino in der Pumpe), die das Filmfest SH mit Begleitprogrammen nicht nur einleiten, sondern auch erweitern.

Weiterlesen →

Kasperletheater in der Plüsch-Matrix

René Marik zauberte mit seinen Puppen im Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. Von einem verzauberten Jungen singt Nat King Cole in „Nature Boy“, und es kommt nicht von Ungefähr, dass René Marik diesen Song zu Beginn seiner Puppen-Show „ZeHage!“ singt. Denn auch in der geht es um Zauberei – den Zauber, der seinen Puppen-Charakteren „Maulwurfn“, Eisbär Kalle, Frosch Falkenhorst und nicht zuletzt dem Hass-Kasper auf ihrer Reise quer durch das populäre Kulturerbe Leben einhaucht.

Weiterlesen →

Frauenbilder – revisited

Helmut Schulzeck zeigt in der Werkschau im Kino in der Pumpe seine Frauenbilder

Von Jörg Meyer

Kiel. Noch bis zum 18.4. läuft im Kieler Kino in der Pumpe (zum 65. Geburtstag) eine Werkschau des Kieler Filmemachers Helmut Schulzeck. In deren Rahmen werden am Montag, 8.4., 18:30 Uhr unter dem Titel „Frauenbilder“ noch einmal drei seiner „Mockumentaries“ mit der Schauspielerin Maria Debora Wolf gezeigt („Was ich gerne mag“, „Heide“ und „Düsseldorf“), nebst der Kurzdoku „Manchmal denk’ ich jetzt auf Deutsch“ über kenianische Frauen, die in Deutschland leben.

Weiterlesen →

Das Glück suchen und finden

Der Junge Literaturpreis SH wurde zum dritten Mal vergeben

Von Jörg Meyer

Kiel. Viel Glück konnte die Jury den drei Gewinnern des Jungen Literaturpreises Schleswig-Holstein 2019 wünschen. Am vom Verein der Freunde des Literaturhauses SH zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb hatten 35 Autorinnen zwischen 14 und 20 Jahren teilgenommen, vermehrt auch aus dem ganzen Land, worüber sich Jury-Mitglied Gisela Beissenhirtz besonders freute. Der mit insgesamt 500 Euro dotierte Wettbewerb sei nicht mehr so „Kiel-zentriert“ wie bisher. Auch die Qualität der eingereichten Prosatexte sei deutlich gestiegen, so dass es die Jury bei ihrer Entscheidung nicht leicht hatte.

Weiterlesen →

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2019 hansen & munk — Diese Website läuft mit WordPress

Theme erstellt von Anders NorénNach oben ↑