Dekameron auf der Warft

Von Hannes Hansen

So wie einst eine Gruppe junger reicher Leute sich vor der Pest in Florenz des Jahres 1348 auf einen Landsitz flüchtete und sich ihre Zeit mit dem Erzählen von Geschichten vertrieb, versucht eine (noch unbestimmte) Anzahl von miteinander befreundeten Menschen fortgeschrittenen Alters und mit gesichertem Einkommen, der Gefahr einer Covid19-Erkrankung zu entkommen. Ein Mann hat von seinem Vater ein Bauernhaus auf einer jetzt unbewohnten Hallig geerbt, auf die sich er und seine Bekannten zurückziehen. Sie vertreiben sich die Zeit mit der Renovierung des Hauses, langen Spaziergängen, Kochen und eben dem Erzählen von Geschichten. Falls genügend Geschichten zusammenkommen, werde ich mich an die Arbeit machen und die Rahmenerzählung schreiben, später dann auch Zwischentexte und auch Kochrezepte nach dem Muster von Simmels „Es muss nicht immer Kaviar sein“.

Hauke Harder von der Buchhandlung Almut Schmidt in Kiel-Friedrichsort interviewt in seinem Video-Blog „Leseschatz.TV” Hannes Hansen und Kurt Geisler über das Schleswig-Holsteinische Dekameron.



Presseecho

Ein Schleswig-Holsteinisches Decamerone

Dreharbeiten: Jörg Meyer liest im Walfängerhaus in Molfsee für das Schleswig-Holsteinische Decamerone aus seiner Geschichte „Bonnbury – oder: The Importance of Being Erich“ (Foto: Tanja Nissen)

Bericht von Tanja Nissen über die Dreharbeiten des Offenen Kanals SH im Freilichtmuseum Molfsee für eine Lesungsreihe, die voraussichtlich 2021 in Kiel TV gesendet wird: https://freilichtmuseum-sh.de/de/ein-schleswig-holsteinisches-decamerone


Dekameron aus aktuellem Anlass auf norddeutsch

Von Ruth Bender in den Kieler Nachrichten vom 14.12.2020, S. 22