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Architektur & Stadtgestaltung

Zwei neue Klötze für Klotz-City Kiel

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein baut an der Hörn

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Vor einigen Tagen wurde der geplante Neubau der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) (Baubeginn: nächstes Frühjahr, Fertigstellung: zwei Jahre später) der Öffentlichkeit vorgestellt. Der erste Eindruck bestätigt sich auch beim genaueren Hinsehen. Lapidar formuliert: zwei weitere Klötze auf dem Ostufer der Hörn. Der große Wurf ist nicht gelungen, war vielleicht auch nicht angestrebt.

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„Sicher ist dagegen, dass die Nikolaikirche erhalten bleibt“

Wie man 2012 in Kieler Verwaltung und Lokalpolitik über das geplante Schlossquartier dachte und sprach

Eine Glosse von Helmut Schulzeck 

Kiel. Als ein Web-Fundstück der besonderen Art entpuppt sich ein Artikel aus den Zeitungen des SHZ vom 21. September 2012, darin Kieler Aussagen über das geplante Schlossquartier und seine unmittelbare Umgebung mit Realsatire-Charakter.

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Das Ende eines angeblichen Schandflecks

Ein enttäuschter Blick auf die neue Gestaltung der Eggerstedtstraße

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Die Eggerstedtstraße, ehemals ein offener Zufahrtsweg zum Kieler Schloss und zum Landesfunkhaus des NDR. Heute eine verschattete, enge Halbsackgasse, die gerade noch zum Lieferantenweg von Saturn taugt, an dessen neuen Ende sich das überdimensionierte Schlossquartier als mächtige Straßensperre entpuppt. Wie konnte es soweit kommen? Helmut Schulzeck setzt sich anhand der Eggerstedtstraße mit einer Stadtplanung auseinander, die ihren Kompass bisweilen zu verlieren scheint.

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Vom Loft zur exklusiven Bauruine

Kiel bemüht sich weiterhin, den Bedarf an exklusiven Wohnungen zu decken

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Ganz exklusiv, ganz luxuriös sollte er werden, der Neubau an der Rathausstraße / Ecke Waisenhofstraße. Nun steht da eine Bauruine …

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Schluss mit Realsoz

Die Stadtgalerie zeigt am Vinetaplatz Entwürfe für die Neugestaltung des Gaardener Iltisbunkers

Von Hannes Hansen

Kiel. Knapp einhundert Jahre nach ihrer Ermordung durch rechtsnationale Soldateska zeigt die alte Dame bedenkliche Verfallserscheinungen. Rosa Luxemburg werden bald Haare und Zähne ausfallen und auch andere Teile des Wandbildes „Revolution und Krieg“ auf dem Gaardener Iltisbunker sind fast dreißig Jahre nach seiner Fertigstellung vom Verfall bedroht.

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Lahmlegung oder Venedig des Nordens

Eine kleine Polemik zum Stand der Dinge bei Kieler Bauvorhaben

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Vor Kurzem sah ich auf der Facebook-Seite „Kiel wie es gestern mal war (1980 bis gestern)“ ein Foto vom 2. Januar 2018 – von der leeren Holstenbrücke. Sie ist so leer geräumt, ja so tot. Dagegen wirkt meine hier abgebildete Aufnahme von Ende November 2017 ja fast noch wie ein Lebenshort von Lebendigkeit, obwohl darauf auch kaum eine Aktivität zu erkennen ist. Aber immerhin, ein paar Baufahrzeuge, ein Container, ein Bagger im Hintergrund, etwas Baugerümpel, immerhin täuschen diese Requisiten noch eine gewisse Tätigkeit vor. Aber heute …?

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Über einen Etikettenschwindel

Zwei Wasserbecken werden zum „Kleinen Kiel Kanal“

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Zwei im Bau befindliche isolierte Wasserbecken aus Stahlbeton an der Kieler Holstenbrücke, deren Wasserversorgung durch Rohrleitungen vom Kleinen Kiel sichergestellt werden soll, werden als „Kleiner Kiel Kanal“ tituliert. Manche versteigen sich sogar zu der pseudoromantischen Bezeichnung „Holstenfleet“. Das geschieht nunmehr unisono schon seit Beginn der jahrelangen Planung und wird beständig von der Stadt Kiel und den örtlichen Medien propagiert. Dabei kann von einem Kanal, womöglich noch mit fließenden Wasser, überhaupt keine Rede sein.

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Augenleuchten

Zur Baupolitik in Kiel

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Wenn man solche Äußerungen liest, könnte man glatt glauben, man befindet sich im Kommunalwahlkampf oder in einem offiziellen Imagefilm der Stadt Kiel. Mit „Mir leuchten überall die Augen, wenn ich durch die Stadt fahre”, wurde Kiels neue Baudezernentin Doris Grondke in den Kieler Nachrichten zitiert, und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer verweist in dem Zusammenhang auf etwa 600 neue Wohnungen, die im letzten Jahr fertig gestellt wurden. Frau Grondke spricht vom „Augenleuchten“, weil sie überall noch Flächen, Baulücken und aufstockbare Gebäude entdeckt, auf denen sie glaubt, bis zu 5.000 Einheiten für neue Wohnungen binnen relativ weniger Jahre realisieren zu können. Jetzt also „leuchtende“ Augen?

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Nicht Kleckern, sondern Klotzen

Eine Glosse zum Kieler Schlossquartier

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Das Schlossquartier, eine anspruchsvolle Wohnanlage mit einer „zeitlosen“ Architektur – oder eher ein Immobilienmonster, welches das mittelstädtisch anmutende, z.T. eher kleinteilige Gefüge der innerstädtischen Gebäude vollkommen aus dem Gleichgewicht bringt?

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Auf Grund gelaufen – politischer Lemmingtrieb – Lost in Translation

Zu sprachlichen Dumm- und Gemeinheiten Von Hannes Hansen Kiel. Endlich, nach vielen, vielen Jahren ist die Elbphilharmonie fertig und hat ihre Premiere in glanzvollem Rahmen gefeiert. Dass die ursprünglichen Kosten von geschätzten 186 Millionen Euro in den fast zehn Jahren,… Weiterlesen →

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