hansen & munk

der kultur.blog für kiel und mehr

Kategorie

Ausstellungen

Tassenpost

Ein Snapshot von den Kieler Ateliertagen: „CappuShots“ im Prinz Willy

Von Jörg Meyer

Kiel. Sie sind bei Facebook, Instagram et al. Legion – Snapshots, wo man gerade seinen Cappuccino trinkt, von Baristas elegant mit Milchschaum dekoriert, Zeugnisse, dass man an der modern gewordenen Kaffeekultur teilhat, meist ohne jeden tieferen Sinn als den einer Statusmeldung à la „hier bin ich gerade“. Der Hamburger Fotograf Manfred Greiff und die Schauspielerin und Autorin Maria Debora Wolf zeigen in ihrer Fotoausstellung/Installation „CappuShots“, die bei den Kieler Ateliertagen im Prinz Willy gezeigt wird, dass man aus derlei eine ganz neue Kaffeehauskultur, wenn nicht gar Kunst machen kann.

Weiterlesen →

Das Lebensgefühl der Quartiere im Wandel

Stadtmuseum Warleberger Hof zeigt Fotografien aus den Kieler Stadtteilen

Von Hannes Hansen

Kiel. Mit dem Ausstellungsprojekt „Fotoporträt Kieler Stadtteile. Von der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre“ setzt das Stadtmuseum Warleberger Hof (Dänische Straße 19) vom 22. April bis 4. November 2018 seine Reihe fotografischer Dokumentationen des Kieler Stadtbildes fort. Es befasst sich nun mit den einzelnen Stadtteilen und Bezirken, die den städtischen Raum ausmachen.

Weiterlesen →

Weg der Weisheit

Axel Nickolaus kombiniert klassische Reportagefotos mit den Sprüchen Salomos

Von Hannes Hansen

Kiel. Bäume spiegeln sich im Wasser, ein Bild voller Ruhe und kompositorischer Ausgewogenheit, das zur Kontemplation einlädt. Ein Spruch Salomos begleitet, kommentiert, unterfüttert es: „Im Wasser spiegelt sich dein Gesicht, und in deinen Gedanken und Gefühlen erkennst du dich selbst.“ Auf den Fotografien Axel Nickolaus’ wird die klassische Reise- und Reportagefotografie zum „Weg der Weisheit“. So der Titel der Ausstellung, die ab Samstag im Kirchenkai der St. Nikolaus-Gemeinde in der Kieler Rathausstraße zu sehen ist.

Weiterlesen →

Schluss mit Realsoz

Die Stadtgalerie zeigt am Vinetaplatz Entwürfe für die Neugestaltung des Gaardener Iltisbunkers

Von Hannes Hansen

Kiel. Knapp einhundert Jahre nach ihrer Ermordung durch rechtsnationale Soldateska zeigt die alte Dame bedenkliche Verfallserscheinungen. Rosa Luxemburg werden bald Haare und Zähne ausfallen und auch andere Teile des Wandbildes „Revolution und Krieg“ auf dem Gaardener Iltisbunker sind fast dreißig Jahre nach seiner Fertigstellung vom Verfall bedroht.

Weiterlesen →

Zwischen Traum und Wirklichkeit – Von der Realität zur Abstraktion

Die Hans Kock Stiftung zeigt Fotografien und Zeichnungen von Andreas Trabitzsch und Wolfgang Meyer-Hesemann

Von Hannes Hansen

Kiel. Es sind eigentümlich verwirrende, verfremdete Bilder, die die Hans Kock Stiftung auf Gut Seekamp in Schilksee zeigt, Bilder von Gefährdung und stetigem Wandel, von Veränderungen im Laufe der Jahreszeiten durch Wettereinflüsse und andere natürliche Prozesse. Über längere Zeit haben sich Andreas Trabitzsch und Wolfgang Meyer-Hesemann dem Thema des Transitorischen und der Vergänglichkeit am Beispiel des Kliffs in Schwedeneck zwischen Kieler Förde und Eckernförder  Bucht, das der Ausstellung den Namen gibt, gewidmet. Ihre Fotografien und Zeichnungen halten den Augenblick, der wenige Stunden oder Tage später schon wieder vorbei ist, fest und geben ihm Dauer im Bild.

Weiterlesen →

Es ist eine alte Geschichte

Elmar Hess mit der Installation „Einen Frieden später“ in der Kieler Stadtgalerie

Von Hannes Hansen

Kiel. „Es ist“, möchte man mit Heinrich Heine sagen, „eine alte Geschichte“, die Elmar Hess mit einer aufwendigen Installation mit dem mehrdeutigen Titel „Einen Frieden später“ in acht Räumen der Kieler Stadtgalerie erzählt. Zwar gilt: „Doch bleibt sie immer neu; / Und wem sie just passieret / Dem bricht das Herz entzwei“, aber letztlich ist die Liebesgeschichte von Harald Thomas, dem Seemann und Technischen Offizier aus Rostock, und der Angestellten bei der Hamburger Hafenbehörde, Hannah Ewers, so banal und alltäglich wie jede x-beliebige Romanze, die im eisigen Wind des Ost-West-Konfliktes erstarrte, als die DDR und die Bundesrepublik noch zwei Staaten waren.

Weiterlesen →

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

Die Hermann Ehlers Akademie zeigt Bilder Vladimir Sitnikovs

Von Hannes Hansen

Kiel. „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“ fragte vor ein paar Jahren der Pop-Philosoph Richard David Precht. Der seit zwanzig Jahren in Kiel lebende Vladimir Sitnikov beantwortet die provokante Frage auf seine, auf malerische Weise mit dem Mittel des Selbstporträts als Erforschung des künstlerischen Ichs. Zu sehen sind sie in der gleichnamigen Ausstellung in der Hermann Ehlers Akademie.

Weiterlesen →

Gemeinsamkeiten und Gegensätze

Die Ausstellung „Nolde und die Brücke“ in der Kunsthalle zu Kiel

Von Hannes Hansen

Kiel. Nur etwa zwanzig Monate, vom Februar 1906 bis zum November 1907, war Emil Nolde Mitglied der Künstlergemeinschaft Die Brücke. Doch die Zusammenarbeit mit den fünfzehn Jahre jüngeren Kollegen erwies sich als außerordentlich fruchtbar, wie die Ausstellung „Nolde und die Brücke“ in der Kieler Kunsthalle, die bereits in anderer Zusammenstellung im Leipziger Museum der Bildenden Künste zu sehen war, zeigt.

Weiterlesen →

Mauern einreißen

Das Gewerkschaftshaus zeigt Fotos des Kielers Peter Reibisch zum Thema „Mauern“

Von Hannes Hansen

Kiel. Mauern, solche zwischen Menschen, zwischen Nationen und Völkern, sind das Thema des Kieler Fotografen Peter Reibisch, dessen Bilder das Gewerkschaftshaus in der Legienstraße in einer kleinen Ausstellung zeigt. Mit ihnen will er nach eigener Aussage das oft Unsichtbare, das Verdrängte, Geleugnete sichtbar machen, zur eigenen Auseinandersetzung des Betrachters mit ihm anregen.

Weiterlesen →

Und was heißt hier illustrativ?

Marthe Rosenow und Volker Tiemann werden vom Kunstraum B „B-fragt“

Von Hannes Hansen

Kiel. Organische Formen, die hier Menschen, dort Tiere erahnen lassen, Arbeiten, die zwischen Realität und Abstraktion changieren, das sind die mit dem Skalpell penibel heraus präparierten Scherenschnitte Marthe Rosenows. Kollege Volker Tiemanns „Universalmöbel“ sind von massiver Realität, aber durch und durch unpraktisch und Anlass für „achtersinniges“ Nachdenken. Arbeiten, die seit vergangenem Mittwoch im Rahmen und als Abschluss der Reihe „B-fragt“ im Kunstraum B in der Kieler Wilhelminenstraße unter dem Motto „Und was heißt hier illustrativ?“ gezeigt werden.

Weiterlesen →

© 2018 hansen & munk — Diese Website läuft mit WordPress

Theme erstellt von Anders NorénNach oben ↑