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Ausstellungen

Gemeinsamkeiten und Gegensätze

Die Ausstellung „Nolde und die Brücke“ in der Kunsthalle zu Kiel

Von Hannes Hansen

Kiel. Nur etwa zwanzig Monate, vom Februar 1906 bis zum November 1907, war Emil Nolde Mitglied der Künstlergemeinschaft Die Brücke. Doch die Zusammenarbeit mit den fünfzehn Jahre jüngeren Kollegen erwies sich als außerordentlich fruchtbar, wie die Ausstellung „Nolde und die Brücke“ in der Kieler Kunsthalle, die bereits in anderer Zusammenstellung im Leipziger Museum der Bildenden Künste zu sehen war, zeigt.

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Mauern einreißen

Das Gewerkschaftshaus zeigt Fotos des Kielers Peter Reibisch zum Thema „Mauern“

Von Hannes Hansen

Kiel. Mauern, solche zwischen Menschen, zwischen Nationen und Völkern, sind das Thema des Kieler Fotografen Peter Reibisch, dessen Bilder das Gewerkschaftshaus in der Legienstraße in einer kleinen Ausstellung zeigt. Mit ihnen will er nach eigener Aussage das oft Unsichtbare, das Verdrängte, Geleugnete sichtbar machen, zur eigenen Auseinandersetzung des Betrachters mit ihm anregen.

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Und was heißt hier illustrativ?

Marthe Rosenow und Volker Tiemann werden vom Kunstraum B „B-fragt“

Von Hannes Hansen

Kiel. Organische Formen, die hier Menschen, dort Tiere erahnen lassen, Arbeiten, die zwischen Realität und Abstraktion changieren, das sind die mit dem Skalpell penibel heraus präparierten Scherenschnitte Marthe Rosenows. Kollege Volker Tiemanns „Universalmöbel“ sind von massiver Realität, aber durch und durch unpraktisch und Anlass für „achtersinniges“ Nachdenken. Arbeiten, die seit vergangenem Mittwoch im Rahmen und als Abschluss der Reihe „B-fragt“ im Kunstraum B in der Kieler Wilhelminenstraße unter dem Motto „Und was heißt hier illustrativ?“ gezeigt werden.

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Zwischen Realismus und Abstraktion 

Die Bürgergalerie in der Fördesparkasse zeigt zu seinem 80. Geburtstag neue Bilder Eberhard Oertels

Von Hannes Hansen

Kiel. Er ist einer der bekanntesten Maler nicht nur Schleswig-Holsteins. Und einer der wandlungsfähigsten. Auf Eberhard Oertels Anfänge in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Stil des Tachismus der École de Paris folgten die kalt glitzernden, penibel und hyperrealistisch gemalten Bilder einer lebensfeindlichen technoiden Welt, seit über zwanzig dann die von einer ganz eigenen und unverkennbaren Mischung aus Abstraktion und Realität geprägten Werke.

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Die Kraft der Ruhe

Das Museum Eckernförde zeigt die Ausstellung „Rolf Reiner Maria Borchard, Eckernförde – ein Stadtporträt“

Von Hannes Hansen

Eckernförde. Spät erst, nach einem Porträt der Stadt Riga, der Hamburger Elbchaussee oder chinesischer Gärten etwa, hat Rolf Reiner Maria Borchard Schleswig-Holstein als Sujet für seine fotografischen Erkundungen entdeckt. Nach den Bänden über Kieler Stadtteile, die Probstei und die Schlei legt der langjährige Professor und Rektor der Kieler Muthesius Hochschule jetzt den Bildband „Eckernförde – ein Stadtporträt“ vor. In der gleichnamigen Ausstellung zeigt das Museum Eckernförde ab kommenden Sonntag 53 ausgewählte Fotografien des Bildbandes.

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Ein aus der Zeit Gefallener

Die Kunsthalle Kiel entdeckt mit Gustav Wimmer einen fast Vergessenen

Von Hannes Hansen

Kiel. Caspar David Friedrich? Nein eigentlich nicht, obwohl die Einsamkeit, die den standbildhaften Figuren auf den Bildern Gustav Wimmers eingeschrieben ist, ebenso an ihn erinnert wie die bevorzugte Rückenansicht, in der der Maler sie präsentiert. Aber der Nebel, der über den Bildern zu liegen scheint, die ganz auf kühle Farbtöne reduzierte Palette, die manchmal an surrealistische (Alp-) Traumwelten erinnernden Landschaften, das Verschwinden der Figuren im Bild, all dies spricht eine andere Sprache als die des Greifswalder Romantikers, eine dezidiert moderne.

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Von der Abstraktion zur Poesie der interaktiven Konzeptkunst

„Without you – no art“. Werkschau des katalanischen Künstlers Josep Vallribera auf Gut Wittmoldt

Von Hannes Hansen

Wittmoldt. Mit Worten könne man genauso malen wie mit dem Pinsel, sagt Josep Vallribera, und deshalb sei die Poesie der höchste Ausdruck der Kunst. Wort und Bild, die zwei Seiten einer Medaille. Allerdings, gibt er zu bedenken, müsse dazu auch die aktive, emotionale wie intellektuelle Mitarbeit des Betrachters treten. Ohne den gebe es keine Kunst: „Without you – no art“.

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Vom Abbild zum Bild

Stadtgalerie zeigt Arbeiten des Fotokünstlers Joachim Richau

Von Hannes Hansen

Kiel. Seinen künstlerischen Weg, sagt Joachim Richau, könne man als einen vom Abbild zum Bild beschreiben. Kaum eine andere Gegenüberstellung könnte diesen Weg besser illustrieren als die eines Fotos einer Arbeiterin an einer Kartoffelsortiermaschine von 1986 mit dem vierteiligen Serienbild eines schneebedeckten Steinbruchs, das der 1952 in Berlin (Ost) geborene Joachim Richau 2010 aufnahm.

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Aus der Zeit gefallen

Kieler Kunsthalle zeigt die altmeisterlichen Bilder Anita Albus’

Von Hannes Hansen

Kiel. Exakt 1.327 Stunden habe sie gebraucht, um das gerade einmal 23 mal 16 Zentimeter große Aquarell „Eisvogel in Landschaft“ fertigzustellen, vermerkt Anita Albus zu dem Bild, das man sich gut von Dürer, von Albrecht Altdorfer oder dem Flamen Joachim Patinir gemalt vorstellen könnte. Zu Recht attestiert ihr die Kritik, ihre meisterlich gegenständlichen, einer großen abendländischen Tradition verpflichteten Arbeiten widersetzten sich dem Mainstream des modernen avantgardistischen Kunstbetriebes.

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Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Bildhauer Ben Siebenrock überrascht im Bunker D mit wenig bekannten Arbeiten

Von Hannes Hansen

Kiel. Stolz präsentieren Ben Siebenrock und Kanzler Klaus-Michael Heinze einen Teil des Figurenfrieses „Apocalypso“, der seit vergangener Woche den Haupteingang zum Bunker D auf dem Gelände der Fachhochschule in Kiel-Wellindorf künstlerisch veredelt. Ein Geschenk des Kieler Bildhauers, der bislang vor allem mit seinen monumentalen Stein- und Acrylglasskulpturen bekannt geworden ist, und zugleich das 500. Kunstwerk, das Klaus-Michael Heinze auf dem Campus der Hochschule versammelt hat.

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