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Kabarett / Comedy

Lachen über Lesben, Lebenslügen und die Liebe

Comedienne Tahnee mit „#geschicktzerfickt“ im Metro-Kino

Von Jörg Meyer

Kiel. Das hat die Comedienne auch schon gehört: „Rote Haare = Lesbe = Hexe – vor 400 Jahren wärest du verbrannt worden!“ Die Vorurteile über Lesben wie Tahnee sind vielfältig, von Hetero wie Hetera. Aber Tahnee Schaffarczyk lässt sich davon nicht beirren, auch nicht von der Ablehnung von Familie und Nachbarn, als sie sich in ihrem Geburtsort Heinsberg („Gaza-Streifen der Kleingärtner“) als eine outete, „die auf Frauen steht“. Mit ihrem ersten Solo „#geschicktzerfickt“ geht sie im Metro-Kino in die Offensive.

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Immer das gleiche Spiel

Hagen Rether mit der 7. Ausgabe seines Programms „LIEBE“ im Kieler Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. Über drei Stunden parliert Hagen Rether im fast ausverkauften Kieler Schloss über Politik, Medien und Gesellschaft und deren Verwerfungen. „Immer das gleiche Spiel“ sei das. Deshalb titeln auch all seine Programme schlicht „LIEBE“ – er ist inzwischen bei Teil Sieben.

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Wundervoll wild und wirr

Carmela de Feo mit „Die Schablone, in der ich wohne“ im KulturForum

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wie kommt dieses hässliche Entlein in diese Kulturmetropole?“, fragt sich die „außeritalienische“ Musikkabarettistin Carmela de Feo im KulturForum, das so einen „hübschen Volkshochschulen-Charme“ ausstrahle. Am Mittwoch war solches auf Einladung des Metro-Kinos ihre „Schablone, in der ich wohne“, so der Titel ihres neuen Solos.

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Ja zum Neinsagen

Désirée Nick parlierte engagiert im Metro-Kino

Von Jörg Meyer

Kiel. „Früher galt ich ja als Ulknudel“, erinnert sich Désirée Nick und ist es nach wie vor. Doch gegen das Image gilt es auch ein bisschen an zu parlieren. Bevor sie das aus ihrem neuesten Buch „Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt“ lesend tut, stehen nochmal das „Leben nach 50“ und die „weltweit 500 Millionen Frauen in der Menopause“ im Fokus.

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Bleibt kompliziert!

Katie Freudenschuss feierte im Lutterbeker Vorpremiere mit „Einfach Compli-Katie!“

Von Jörg Meyer

Lutterbek. Früher war alles besser? Nein, aber zumindest weniger kompliziert. Wenn Katie Freudenschuss in der Vorpremiere ihres zweiten Solos „Einfach Compli-Katie!“ in der Schublade eines Küchentischs vom Flohmarkt ein Tagebuch aus den biederen 1950ern entdeckt, ist das eine Steilvorlage, um die sie ihr neues Programm „sachenerzählerisch“ strickt, poset und singt.

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Swingend grünes Gemüse

Die Zucchini Sistaz mit „Falsche Wimpern – echte Musik“ im Lutterbeker

Von Jörg Meyer

Lutterbek. Bei grünen Gemüsen kann man schon mal durcheinander kommen. So kolportieren die Zucchini Sistaz, dass eine Kartenvorbestellerin im gut besuchten Lutterbeker für die „Broccoli Sistaz“ gebucht hatte. „Hauptsache grün“, lacht Gitarristin Tina Werzinger, neben Jule Balandat (Kontrabass) und Multiinstrumentalistin (Trompete, Autohupe, Posaune, Klarinette, Akkordeon, Glockenspiel) Sinje „Schnittchen“ Schnittker im swingenden und in beherzter Close Harmony singenden Trio aus Münster.

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Mutwillige Missverständnisse

Stefan Üblacker und das Duo Reis Against The Spülmachine lasen und sangen in der Pumpe aus „Das Buch Ä“

Von Jörg Meyer

Kiel. Mit „Das Buch Ä“ schrieb Stefan Üblacker eine „autorisierte Biografie“ über die Punkband Die Ärzte. Im Roten Salon der Pumpe stellte er das Buch vor und erhielt dabei wortspielerische bis geistreich kalauernde Hilfe von dem „Musik-Coverett vom Feinsten“-Duo Reis Against The Spülmachine.

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Achtung, Meta-Unebenen!

Hazel Brugger rezensierte sich in der Halle 400 selbst

Von Jörg Meyer

Kiel. „Hazel Brugger passiert“ titelt das erste Solo-Programm der Poetry-Slammerin und Kabarettistin. Und in der Tat „passiert“ in der ausverkauften Halle 400 etwas für Standup Comedy Ungewöhnliches: Brugger dekonstruiert das Format, indem sie sich selbst und ihre adsurd-bizarren Geschichten karikiert.

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Kaum befreiendes Lachen

Der Schweizer Comedian Alain Frei gastierte im Kieler Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wie funktioniert eigentlich Standup Comedy?“, fragt sich und die Zuhörer im gut besuchten Festsaal des Kieler Schlosses der aus der Schweiz stammende Comedian Alain Frei. Es gebe da viele klischeehafte Vorstellungen, von denen er uns mit seinem aktuellen Programm „Mach dich frei“ befreien wolle.

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Des Wilden widerspenstige Zähmung

Michael Mittermeier begeisterte mit seinem Programm „Wild“ im Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. „Die Welt ist wilder geworden, vielleicht auch nur unübersichtlicher“, sagt der Comedian Michael Mittermeier nicht etwa am Anfang seines fast abgespielten Programms „Wild“, eher als Resümee. Mehr als zwei Stunden hat er, der immer wieder die Gratwanderung zwischen Stand-up-Comedy und politischem Kabarett wagt, im Kieler Schloss als Widerspenstiger die (nicht nur politisch) wild gewordene Welt gezähmt und erntet dafür viel Beifall.

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