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Kategorie Kino

Eine Werbung für den Werbefilm

Lars Büchel präsentierte im Rahmen der Reihe FilmFörde eine Auswahl seines Werbefilmschaffens

Von Helmut Schulzeck

Kiel. Wer einmal Lars Büchel am Drehort erlebt hat, der wird sich sicherlich daran erinnern, mit welcher fast spielerischen Eindringlichkeit und gelassenen Bestimmtheit der Kieler Regisseur mit seinen Schauspielern und seinem Team hinter der Kamera zu kommunizieren und zu arbeiten pflegt. Hinzu kommen nicht selten fantasievolle bzw. „ein-falls-reiche“ Originalität, die sich in einer adäquaten Umsetzung von urigen oder schrägen Geschichten niederschlägt, und ein listiger, aber nicht zurückhaltender Humor, der in seiner anarchischen Konsequenz zum Wohle einer gefeierten Komik sich nicht scheut, auch die Grenzen zum ausgelassenen Klamauk zu überschreiten, wenn es denn sein muss – und es muss bisweilen sein.

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Prozession des Lebens

Kai Zimmers Dokumentarfilm „Ritual“ feiert Kiel-Premiere

Von Jörg Meyer

Kiel. Alle sieben Jahre im August ist die nördlich von Neapel gelegene Kleinstadt Guardia Sanframondi für eine Woche im Ausnahmezustand. Unter Beteiligung eines Großteils der 5.000 Einwohner werden in einer Prozession biblische Szenen aus Altem und Neuem Testament sowie Märtyrergeschichten unter großem Aufwand von Kostümen und Requisiten als lebendige Standbilder nachgestellt. Dieses archaisch anmutende Ereignis dokumentiert Kai Zimmer in seinem 69-minütigen Film „Ritual“.

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Schokopudding, Ananas und die Liebe

Zum zweiten Mal fantasiereiches Kopf-Kino beim Drehbuchpreis Schleswig-Holstein

Von Jörg Meyer

Kiel. Und ewig grüßt nicht das Murmeltier, sondern der Schokopudding: „12 Uhr 30. Küche. Innensicht aus dem Kühlschrank. Thomas öffnet ihn. Vor ihm ein Schoko-Sahne-Pudding …“ Im steten Rhythmus der Arbeitstage wiederkehrende Regieanweisung aus „Einer für zwei“ von Chantelle Bissinger, eines von vier Kurzfilmdrehbüchern, nominiert für den Drehbuchpreis Schleswig-Holstein 2019.

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Filmpreise für halbe Hähnchen, Endstationen und ein „Haimweh“

Kurzfilmwettbewerb „Nur 48 Stunden“

Von Jörg Meyer

Kiel. 42 Filmteams skripteten, drehten und schnitten vom 17. bis 19. Mai für den Kurzfilmwettbewerb „Nur 48 Stunden“. 14 kamen ins Finale im metro-Kino und zeigten, wie kreativ sie mit dem Motto „Endstation“ und den drei Vorgaben umgehen. Der Jury, die drei Jürgen-Prediger-Filmpreise verlieh, fiel die Wahl sehr schwer.

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Filmblicke auf die Kunst

Beim Filmfest SH wurden zwei Filme über Künstler preisgekrönt

Von Jörg Meyer

Kiel. Jahrelang hat Henri Haake Kunst studiert. Nun hat er das Examen in der Tasche. Aber wie geht es weiter, wie etabliert man sich im Kunstbetrieb? „Mann auf Blau“ nennt der inzwischen an der Babelsberger Filmuniversität Konrad Wolf studierende Eckernförder Filmemacher Friedrich Tiedtke seine Kurz-Doku über einen Künstler, wie er auf dem Sprung, mit der er beim am Sonnabend zuende gegangenen 23. Filmfest SH den von der PSD-Bank gestifteten Publikumspreis Kurzfilm gewann.

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Der Komponist als Spieler

Premiere beim 23. Filmfest SH: „To B or to B flat – The Composer Boudewijn Buckinx“ von Viola Rusche und Hauke Harder

Von Jörg Meyer

Kiel. „Warum ist meine Musik so einfach? — Warum ist meine Musik so komplex?“, fragt sich und uns Zuschauer der belgische Komponist Boudewijn Buckinx (geb. 1945) scheinbar widersprüchlich und gibt darauf immer wieder neue, durchaus philosophische und nicht weniger (scheinbar) widersprüchliche Antworten. Die aus Schleswig-Holstein stammenden Berliner Filmemacher*innen Viola Rusche und Hauke Harder porträtieren Buckinx entlang dieses roten (Selbst-) Befragungsfadens in ihrem Film-Essay „To B or to B flat – The Composer Boudewijn Buckinx“, der beim 23. Filmfest SH seine Premiere feiert.

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Asynchron zwischen Hamburg und Tokyo

Auftakt der Filmreihe „LUSCHERN vor dem Filmfest SH“: „Electric Girl“ (D 2018, Ziska Riemann)

Von Martin Ramm

Ziska Riemann ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr und kann auf einen immensen Output als Comiczeichnerin, Regisseurin und Musikerin zurückblicken. „Electric Girl“ ist ihr jüngster Spielfilm und führt einmal mehr ihre zahlreichen Tätigkeitsfelder zusammen. Er erlebt zum Auftakt der Filmreihe „LUSCHERN vor dem Filmfest SH“ (2. – 8. Mai 2019 in allen Kieler Kinos) seine Schleswig-Holstein-Premiere.

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Das Filmfest Schleswig-Holstein streckt sich

Interview mit den Festivalleitern Arne Sommer und Daniel Krönke über das 23. Filmfest SH

Interview: Jörg Meyer

Kiel. Das 23. Filmfest SH, veranstaltet von dem bewährten „Trio“ Filmwerkstatt Kiel der FFHSH, dem Verein Filmkultur SH e.V. und dem Kino in der Pumpe, findet vom 9. bis 11. Mai 2019 in der Kieler Pumpe statt. Jörg Meyer sprach mit den Festivalleitern Arne Sommer (Leiter der Filmwerkstatt Kiel der FFHSH) und Daniel Krönke (Vorstandsmitglied des Filmkultur SH e.V.) über das Festival- und neue Begleitprogramm.

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Es darf gerne ein bisschen mehr sein: LUSCHERN vor dem Filmfest SH

Interview mit Festivalkoordinatorin Britta Voß und Co-Festivalleiter Daniel Krönke zum Begleitprogramm des 23. Filmfests Schleswig-Holstein

Interview: Jörg Meyer

Kiel. Das 23. Filmfest SH (9. bis 11.5.2019) wird im Vorfeld vom 2. bis 8. Mai begleitet von „LUSCHERN vor dem Filmfest“ und einem Hochschultag am 9.5., bevor es am Abend des 9.5. im Innenhof der Pumpe feierlich eröffnet wird. Jörg Meyer sprach mit Co-Festivalleiter Daniel Krönke und Festivalkoordinatorin Britta Voß vom Mitveranstalter Filmkultur SH e.V. (neben der Filmwerkstatt Kiel der FFHSH und dem Kino in der Pumpe), die das Filmfest SH mit Begleitprogrammen nicht nur einleiten, sondern auch erweitern.

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Frauenbilder – revisited

Helmut Schulzeck zeigt in der Werkschau im Kino in der Pumpe seine Frauenbilder

Von Jörg Meyer

Kiel. Noch bis zum 18.4. läuft im Kieler Kino in der Pumpe (zum 65. Geburtstag) eine Werkschau des Kieler Filmemachers Helmut Schulzeck. In deren Rahmen werden am Montag, 8.4., 18:30 Uhr unter dem Titel „Frauenbilder“ noch einmal drei seiner „Mockumentaries“ mit der Schauspielerin Maria Debora Wolf gezeigt („Was ich gerne mag“, „Heide“ und „Düsseldorf“), nebst der Kurzdoku „Manchmal denk’ ich jetzt auf Deutsch“ über kenianische Frauen, die in Deutschland leben.

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