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Kino

Das Meer politisch gesehen

CineMare vergab sechs Filmpreise

Von Jörg Meyer

Kiel. Dass das Meer sowohl ein noch kaum entdeckter Lebensraum ist, als auch eine gefährdete Sphäre, die es zu schützen gilt, zeigte das Meeresfilmfestival CineMare in seinem fünf-tägigen Programm mit über 40 Filmen und bei der Preisverleihung am Sonnabend im CinemaxX.

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Träume aus der Tiefe

Drei schleswig-holsteinische Filme tauchten bei CineMare in die Tiefen des Meeres und der Seele

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wo Wissenschaft und Kunst verschmelzen, entsteht eine neue filmische Realität“, sagt der Kieler Filmemacher Gor Margaryan über seinen Essay-Film „Hydrographie“. Darin träumt er sich in die Tiefe des Meeres, wohin auch in Björn Kurtenbachs Hochglanz-Doku „Virtual Vents“ Wissenschaftler abtauchen, um im Südpazifik die bizarre Welt eines unterseeischen Vulkans zu erforschen. Ebenso bringen die Kieler Submaris-Taucher von ihren Expeditionen faszinierende Bilder auf die CineMare-Leinwand.

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„Meer Bewusstsein“ schaffen

Das Meeresfilmfestival CineMare setzte bei der Eröffnung deutliche Zeichen für Meer und Mensch

Von Jörg Meyer

Kiel. „Demut und ein Bewusstsein für die ’Erhabenheit des Meeres’, wie sie schon Immanuel Kant erkannte – kurz: ’Meer Bewusstsein’“, wolle CineMare schaffen, sagte Mit-Kurator und Gründer der Kieler Ocean Mind Foundation Daniel Opitz bei der Eröffnung des Meeresfilmfestivals im Zoologischen Museum. Große Worte zwar, aber bereits das Eröffnungsprogramm mit sieben Kurzfilmen löste diesen hohen Anspruch ein.

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Hitlers lange Spur

Das Kino in der Pumpe zeigt die monumentale Doku „Wer war Hitler“

Von Jörg Meyer

Kiel. In den History-Dokus im TV sind Hitler und die NS-Zeit ein Dauerbrenner, mit den immer gleichen Filmbildern, die historische Präzision oft vermissen lassen. Gut recherchierte Kino-Dokus über Aufstieg und Fall des Diktators sind rar: Zuletzt 1977 „Hitler – Eine Karriere“ von Joachim Fest und Christian Herrendoerfer. 40 Jahre später legt der Historiker Hermann Pölking mit „Wer war Hitler“ ein Mammut-Projekt vor. Im Kino in der Pumpe ist die dreiteilige Festivalfassung zu sehen. Mit insgesamt siebeneinhalb Stunden Dauer verlangt sie vom Zuschauer einige Geduld, die aber durch bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen und einen nie dagewesenen Blick auf Hitler belohnt wird.

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Mensch und Meer um die Ecke gedacht

Das Meeresfilmfestival CineMare geht in die zweite Runde

Interview: Jörg Meyer

Kiel. Vom 30. August bis 3. September zeigt CineMare an acht Kieler Spielorten über 40 Filme aus 15 Ländern rund um das Thema „Mensch und Meer“. Ein Gespräch mit Festivalleiter Till Dietsche und Mit-Kurator und „Wal-Flüsterer“ Daniel Opitz.

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Ein Traum vom Kino

30 Jahre jenseits des Mainstreams: Das Traum-Kino feiert Geburtstag

Von Jörg Meyer

Kiel. „Aliens – Die Rückkehr“ hatte es Andreas Steffens, seit knapp 30 Jahren Programmmacher im Kieler Traum-Kino, angetan. Für James Camerons inzwischen Arthouse-Klassiker hatte er eine Besprechung geschrieben, die das „Stadtmagazin KIEL“ aber nur drucken wollte, wenn der Film ein Jahr nach Erscheinen auch nochmal in Kiel laufe.

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Vollziehbar ausreisepflichtig

FilmFörde #16 zeigt „Deportation Class“, einen preisgekrönten Dokumentarfilm von Carsten Rau und Hauke Wendler über die deutsche Abschiebepraxis

Von Helmut Schulzeck

„Als sicheren Herkunftsstaat definiert”, laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, „das Gesetz Länder, von denen sich aufgrund des demokratischen Systems und der allgemeinen politischen Lage nachweisen lässt, dass dort generell keine staatliche Verfolgung zu befürchten ist …” Aber die Ausgangslage für die Betroffenen ist eine andere. Sie müssen die Regelvermutung widerlegen. In der Regel werden Asylanträge von Menschen aus solchen als sicher definierten Herkunftsstaaten abgelehnt. Der Dokumentarfilm „Deportation Class” von Carsten Rau und Hauke Wendler zeigt anhand zweier albanischer Familien, dass diese besonderen Umstände schon ganz besonders sein müssen, so dass es z.B. nicht unbedingt ausreicht, wenn Betroffene in ihrem Heimatland mit dem Tode bedroht werden.

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Stolze Revolutionäre

Der Kiel-Berliner Filmemacher Kai Zimmer entdeckte eines der wenigen authentischen Fotos vom Matrosenaufstand

Von Jörg Meyer

Kiel. In Sachen Kieler Matrosenaufstand 1918 ist der Kiel-Berliner Filmemacher und Brockmann-Preisträger Kai Zimmer spätestens seit der Recherche zu seinem Film „Revolution 18“ (2012) ein Experte. Nun hat er im Internet eines der wenigen authentischen Fotos von Kieler revolutionären Matrosen entdeckt.

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Buntes Leben statt grauer Theorie

„The First Cut is the Deepest“ zeigt Dokumentarfilmdebüts Kieler Studierender Von Jörg Meyer Kiel. Grau ist bekanntlich alle Theorie. Deshalb haben sich Studierende des Masterstudiengangs Medienwissenschaft an der CAU in die bunte Praxis gestürzt und unter Leitung von Willem Strank… Weiterlesen →

5. Transgender Film Festival 2017

Vom 24. bis 29. April 2017 findet in fünf Kieler Kinos und unter Beteiligung des Café Godot das 5. Transgender Film Festival statt. Das Thema Transgender hat in den letzten Jahren gesellschaftlich eine stärkere Beachtung erfahren. Auch in der queeren… Weiterlesen →

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