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Kategorie Kino

Afrikanisch auf Augenhöhe

Premiere: „Mutanga“ (D 2018, 99 Min., Regie: Helmut Schulzeck)

Von Jörg Meyer

In das Dorf in Kenia kam er einst, in die Heimat seiner Frau, die er in Südafrika kennengelernt hatte. Das war für Helmut Schulzeck eine Art Initialzündung und auch Initiation für seine Kenia-Trilogie „Du bist mein Afrika“, „Meine ferne Familie“ und jetzt zuletzt „Mutanga“. Der Film feiert Premiere am 9.3.2019, 20:30 Uhr im Kino in der Pumpe.

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Kopf-Kino komplett

Der Drehbuchpreis SH schuf ein neues Film-Genre

Von Jörg Meyer

Kiel. 54 Drehbücher eingesandt, fünf daraus hat die Vorjury des von dem Verein Filmkultur SH ausgelobten Drehbuchpreises SH für die Lesung mit sechs Sprecherinnen im Studio Filmtheater ausgewählt. Um die Preise geht es nicht eigentlich, eher darum, was Film schon sein kann, bevor er als solcher auf der Leinwand ist.

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Eine moralische Verpflichtung

Bei der Schulkinowoche wurde im CinemaxX über den Film „Wildes Herz“ diskutiert

Von Jörg Meyer

Kiel. Viel diskutiert wurde in den letzten Wochen die linke Punkband Feine Sahne Fischfilet, nicht minder der Dokumentarfilm „Wildes Herz“ von Charly Hübner und Sebastian Schultz über die Band und ihren Sänger Jan „Monchi“ Gorkow. Eine Vorführung im Rahmen der Schulkinowoche in Bad Schwartau musste nach Drohbriefen von Rechtsradikalen sogar abgesagt werden. Die Vorführung und Diskussion mit Co-Regisseur Sebastian Schultz und Gitarrist Christoph Sell am Donnerstag im CinemaxX vor rund 190 Schülerinnen und Schülern verlief dagegen recht entspannt.

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„Man wird Teil der Familie“

Gerald Grote und Oliver Boczek schauen mit Amateurfilmmaterial 80 Jahre zurück in eine Kieler Familiengeschichte

Von Jörg Meyer

Kiel. Der Kieler Zahnarzt Dr. Rudolf Schultz kaufte 1936, im Geburtsjahr seines zweiten Sohns Dieter, als einer der ersten Filmamateure eine 8mm-Kamera und filmte nicht nur seine Familie, sondern auch das Leben in Kiel und Umgebung von den 1930er bis in die frühen Nachkriegsjahre. Die Kieler Filmemacher Gerald Grote und Oliver Boczek machten daraus einen – sagen wir ruhig – Heimatfilm: „Ich habe KIEL zu erzählen“ feiert am Montag, 26.11.2018 Premiere im Kino in der Pumpe.

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Coole Drehbücher gesucht

Mit dem neuen Drehbuchpreis Schleswig-Holstein soll die hiesige Filmszene gefördert werden

Von Jörg Meyer

Kiel. Drei Dinge brauche es für einen guten Film, wusste schon Alfred Hitchcock: „Ein gutes Drehbuch, ein gutes Drehbuch und nocheinmal ein gutes Drehbuch!“ Ebenso Christian Mertens, aus Kiel gebürtiger Filmregisseur und mittlerweile Lehrbeauftragter für Dramaturgie und Regie im Medienbereich der Kieler FH, der zusammen mit dem Verein Filmkultur SH den Drehbuchpreis SH aus der Taufe hob.

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Antenne fürs Zeitgeistige

Das Kino in der Pumpe zeigt eine Fritz-Lang-Retro

Von Jörg Meyer

Kiel. Eine Fritz-Lang-Retro reizte Eckhard Pabst, Programmmacher im Kino in der Pumpe, schon immer. Jetzt hat er den lange gehegten Plan umgesetzt, mit neun Filmen von Fritz Lang, die dort ab dem 8. November bis zum 4. Februar laufen.

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Revolutionen am und für das Meer

Cinemare verlieh zum Abschluss acht Preise für engagierte Meeresfilme

Von Jörg Meyer

Kiel. Dass die zum Abschluss des Meeresfilmfestivals Cinemare im Metro-Kino uraufgeführte NDR/Arte-Produktion „1918 – Aufstand der Matrosen“ den Publikumspreis gewann, verwundert nicht. Er zeigt, wie in Kiel vor 100 Jahren Weltgeschichte geschrieben wurde. Dass die Zuschauer ihn zum Liebling wählten, kann als Plädoyer für die Demokratie gelten, die heute wie auch das Meer, an dessen Küste sie einst stattfand, gefährdet ist.

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Das Meer sehen, erleben – dann handeln

Cinemare eröffnete nicht nur als Meeresfilmfestival, sondern will auch (öko-) politisch eingreifen

Von Jörg Meyer

Kiel. „Wenn man das Meer im Film erlebt, dann kommt das Handeln für seinen Erhalt von selbst“, weiß Daniel Opitz, Meeresfilmemacher, „Wal-Flüsterer“ und Mitgründer der Ocean Mind Foundation sowie des International Ocean Filmfestivals Cinemare, das am Mittwoch seine dritte Runde im Ratssaal eröffnete. Naturfilm „in seiner Königsklasse Meeresfilm“ könne Bewusstsein schaffen für den Lebensraum Meer, aus dem letztlich alles Leben und damit auch wir selbst stammen.

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Hitchcock in Kiel: Durchreise statt Referenz

Blick in die kinematographischen Erinnerungsarchive (Teil 2)

Von Helmut Schulzeck

Kiel. In einem Programm-Faltblatt der Commerzbank Kiel von 1994, die am Ort des damals schon vier Jahre nicht mehr existierenden Programmkinos REGINA in der Holtenauer Straße 94 als Sponsor des Filmes „Regina Blues” einen Monat lang erinnerungswürdiges Kieler Kinogeschehen der vergangenen Jahrzehnte ausschnittsweise Revue passieren ließ, hieß es unter anderen, dass unter vielen Filmpersönlichkeiten auch „Alfred Hitchcock (…) der ehemals wichtigen Kinostadt Kiel” seine „Referenz erwiesen” hätte.

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Unter den Linden …

Die TV-Serie „Lindenstraße“ mal wieder mit einer medialen Innovation – ein kleines Requiem für Hans Beimer

Von Jörg Meyer

Köln/Kiel. Ich hatte es an dieser Stelle ja schon mal bekannt: Ich bin „Lindenstraße“-Fan. Gestern war ich es umso mehr, als Hans W. Geißendörfers Dauerserie (seit 1985) wiederum ein Experiment wagte. Zum Serien-Tod des von Anfang an Hans Beimer (Joachim Hermann Luger) spielte live das WDR-Funkhausorchester gleichsam ein Requiem.

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