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Lesungen

Schein schlägt Sein

Matthias Göritz stellte zusammen mit Robert Habeck seinen Roman „Parker“ im Literaturhaus vor

Von Jörg Meyer

Kiel. „Nicht was man sagt, ist wichtig, sondern wie man es sagt“, ist sich der aufstrebende Politiker Mahler sicher. Und dabei soll Matthew Parker helfen, geschmeidiger „Spin-Doctor“ und Anti-Held in Matthias Göritz’ im an Polit-Skandalen reichen Kiel angesiedelten Roman „Parker“, den er zusammen mit (noch) Umwelt-Minister Robert Habeck im ausverkauften Literaturhaus vorstellte.

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Mutwillige Missverständnisse

Stefan Üblacker und das Duo Reis Against The Spülmachine lasen und sangen in der Pumpe aus „Das Buch Ä“

Von Jörg Meyer

Kiel. Mit „Das Buch Ä“ schrieb Stefan Üblacker eine „autorisierte Biografie“ über die Punkband Die Ärzte. Im Roten Salon der Pumpe stellte er das Buch vor und erhielt dabei wortspielerische bis geistreich kalauernde Hilfe von dem „Musik-Coverett vom Feinsten“-Duo Reis Against The Spülmachine.

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Von Pointen zur Poesie

Patrick Salmen las in der Pumpe aus „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen“

Von Jörg Meyer

Kiel. Humor muss man nicht erfinden, er liegt auf der Straße, man muss ihn nur auflesen. So auch der Dortmunder Slam-Poet und Kabarettist Patrick Salmen in seinem neuesten Buch „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen“, aus dem er in der Pumpe las und auch munter darüber parlierte.

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Eine geklaute Idee

Vierzig Jahre Literaturtelefon in Kiel

Von Hannes Hansen

Kiel. Als Blogger-Kollege Jörg Meyer im Literaturhaus den Dichter und Rundfunkredakteur Michael Augustin als den Erfinder des Literaturtelefons lobt, protestiert dieser sofort. Nein, nicht erfunden habe er die famose Einrichtung, sondern geklaut, erzählt er. 1978 sei das gewesen, da habe er in einer Londoner Zeitung die Anzeige „Dial a Poem“ gelesen, habe sich unter der angegebenen Nummer ein Gedicht vorlesen lassen und sich gesagt: „Das müssen wir in Kiel auch haben.“

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Die Komik von Kreuzfahrt und Kühlschrank

Wladimir Kaminer las und erzählte im MAX

Von Jörg Meyer

Kiel. Er sei ja beinahe schon „ein Familienschriftsteller“ geworden, meint Wladimir Kaminer im fast ausverkauften MAX. Nach den Büchern über Mütter und Kinder widmet er sich im neuesten „einigen Dingen, die ich über meine Frau weiß“. Doch das sei eigentlich schon wieder veraltet. Daher liegt neben dem „Loblied auf das geheimnisvolle Wesen Frau“ und deren „noch geheimnisvollere Vorliebe für sehr schöne, aber auch sehr teure Dinge“ bereits das nächste, noch unveröffentlichte Manuskript auf dem Lesepult: Beobachtungen des „verdienten Touristen der Sowjetunion“ im kleinen Kosmos eines Kreuzfahrtschiffs.

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Vom (Ver-) Schweigen zum aktiven Erinnern

Studierende erinnern gemeinsam mit Ilja Richter an seinen Vater, den Widerstandskämpfer Georg Richter

Von Jörg Meyer

Kaltenkirchen. „Wenn Ihr herkommt, möchte ich Euch bitten, vor allem Mama, nicht gleich einen Schreck zu bekommen, wenn ich Euch in meiner blauen Uniform erscheine. Ich fühle mich durchaus wohl und das ist sehr wichtig (…). Ich bitte Euch, meine Strafe genauso wurstig zu nehmen wie ich selber (…). Immer ruhig Blut, es wird sich vieles finden.“ Dies schrieb der kommunistische Widerstandskämpfer Georg Richter 1936 an seine Eltern, während seiner Haft unter anderem in den Konzentrationslagern Esterwegen, Neuengamme und Kaltenkirchen. Die Geschichte Georg Richters wird erst jetzt aufgearbeitet – im Projekt „Vergangenheit zwischen Schweigen und Erinnerung“.

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Konfetti, Baby!

Julia Engelmann mit ihrem neuen „Poesiealbum“ im Kieler Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. „Ich bin Julia und schreibe Gedichte – und manchmal sing’ ich auch.“ So stellt sich die derzeit erfolgreichste deutsche Poetry Slammerin im fast ausverkauften Kieler Schloss vor, greift in die Hosentaschen und lässt Konfetti fliegen wie danach über zwei Stunden lang die Verse.

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Ein Fest für das gesprochene Wort

spokenwords.sh wartet mit hochkarätigen Slam-Poeten auf

Von Jörg Meyer

Kiel. Nach der erfolgreichen Premiere von spokenwords.sh 2016 bringen die Kieler Autoren und Slam-Veranstalter Björn Högsdal und Stefan Schwarck ab dem heutigen Donnerstag erneut ein hochkarätig besetztes „Internationales Festival für Bühnenliteratur“ auf vier schleswig-holsteinische Bühnen.

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Der Dämon auf dem Deich

Stefan Gwildis las im Güterbahnhof Storms „Schimmelreiter“

Von Jörg Meyer

Kiel. Hinter einem Fischernetz, das wie eine bedrohliche Meereswelle wirkt, scheint er geisterhaft auf – der Schädel des Schimmels, auf dem Hauke Haien über seinen neuen Deich und schließlich in den Tod reitet. Man darf sich ein bisschen gruseln wie einst in Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“, die Stefan Gwildis zum 200. Geburtstag des Dichters als „Lesung mit Musik“ auf die Bühne des Güterbahnhofs bringt.

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Ein Leben vor und hinter den Kulissen

Ein Urgestein des Schauspiels erzählt in einem Buch von seinen Erlebnissen nicht nur im Rampenlicht

Von Christoph Munk

Kiel. „Kein Theater! Kein Theater!“ nennt Kiels Kammerschauspieler Siegfried Kristen sein Erinnerungsbuch. Pure paradoxe Koketterie. Denn nichts war und ist dem Sigi wichtiger als Leben auf und hinter der Bühne – sein Leben lang, die meisten der 88 Jahre Jahre davon verbracht im Schauspielhaus oben an der Holtenauer Straße oder unten in der Oper und im Rathaus. Was von der flüchtigen Kunst Theater festzuhalten ist, hat Siegfried Kristen aus ganz persönlicher Sicht in ein Buch gebannt und dabei ein Stück Kieler Kulturgeschichte aufgeschrieben.

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