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Lesungen

Ein Fest für das gesprochene Wort

spokenwords.sh wartet mit hochkarätigen Slam-Poeten auf

Von Jörg Meyer

Kiel. Nach der erfolgreichen Premiere von spokenwords.sh 2016 bringen die Kieler Autoren und Slam-Veranstalter Björn Högsdal und Stefan Schwarck ab dem heutigen Donnerstag erneut ein hochkarätig besetztes „Internationales Festival für Bühnenliteratur“ auf vier schleswig-holsteinische Bühnen.

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Der Dämon auf dem Deich

Stefan Gwildis las im Güterbahnhof Storms „Schimmelreiter“

Von Jörg Meyer

Kiel. Hinter einem Fischernetz, das wie eine bedrohliche Meereswelle wirkt, scheint er geisterhaft auf – der Schädel des Schimmels, auf dem Hauke Haien über seinen neuen Deich und schließlich in den Tod reitet. Man darf sich ein bisschen gruseln wie einst in Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“, die Stefan Gwildis zum 200. Geburtstag des Dichters als „Lesung mit Musik“ auf die Bühne des Güterbahnhofs bringt.

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Ein Leben vor und hinter den Kulissen

Ein Urgestein des Schauspiels erzählt in einem Buch von seinen Erlebnissen nicht nur im Rampenlicht

Von Christoph Munk

Kiel. „Kein Theater! Kein Theater!“ nennt Kiels Kammerschauspieler Siegfried Kristen sein Erinnerungsbuch. Pure paradoxe Koketterie. Denn nichts war und ist dem Sigi wichtiger als Leben auf und hinter der Bühne – sein Leben lang, die meisten der 88 Jahre Jahre davon verbracht im Schauspielhaus oben an der Holtenauer Straße oder unten in der Oper und im Rathaus. Was von der flüchtigen Kunst Theater festzuhalten ist, hat Siegfried Kristen aus ganz persönlicher Sicht in ein Buch gebannt und dabei ein Stück Kieler Kulturgeschichte aufgeschrieben.

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Vom Anderssein der Kunst

Henning Schöttke stellte im Literaturhaus seinen neuen Roman vor

Von Jörg Meyer

Kiel. „Ich hatte schon früh das Gefühl, anders zu sein als andere Mädchen.“ Mit diesem schlichten, aber doch schon das Wesentliche benennenden Satz der Ich-Erzählerin Bianca eröffnet Henning Schöttke seinen neuen Roman „Superbias Lied“ und auch die Lesung daraus im ausverkauften Literaturhaus.

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Kiffen in Rom, Trinken in Palermo

Helge Timmerberg erzählte im Studio-Kino von seinen etwas anderen Reisen

Von Jörg Meyer

Kiel. „Ich habe das Vorlesen für mich entdeckt“, freut sich Helge Timmerberg bei der Präsentation seines neuen Buchs „Die Straßen der Lebenden – Storys von unterwegs“ im Studio-Kino. Doch bevor er daraus wirklich liest, ist der parlierende Erzählfluss rund um seine diesmal italienischen Reisen nicht zu bremsen.

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Das Große Blau nicht blauäugig

Hendrik Neubauer und die Hans Dylan Band mit „#LaMer – Das Große Blau“ im Antiquariat Diderot

Von Jörg Meyer

Kiel. Vor drei Jahren ist der Kulturjournalist und Autor Hendrik Neubauer, bekannt unter anderem durch seine zusammen mit Arnd Rüskamp verfassten Küstenkrimis, vom Rhein ans heimische Ostseemeer zurückgekehrt. Dort ergriff ihn „Das Große Blau“, das man gelegentlich auch an der Förde sieht, sogleich wieder. Und Charles Trenets Chanson „La Mer“, das selbiges vor gut 70 Jahren so lyrisch sehnend auf den Punkt brachte.

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In der Keimzelle des Erzählens

Wie Versprochen: Hier ein zweiter Blick auf Christopher Eckers  Erzählband „Andere Häfen“

Von Kai U. Jürgens

Kiel. Der Roman „Fahlmann“ (2012) hat 1.000 Seiten, und „Der Bahnhof von Plön“ (2016) bringt es immerhin auf deren 400. Nun legt der in Kiel lebende Schriftsteller Christopher Ecker mit „Andere Häfen“ einen Kurzprosaband vor, der 87 zum Teil sehr kurze Geschichten enthält. Die Publikumsreaktion im fast ausverkauften Literaturhaus bestätigte erwartungsgemäß, dass sich Ecker auch auf die knappe literarische Form versteht.

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Realität, gesunder Menschenverstand und ihr Verschwinden im Strom der Erzählung

Christopher Ecker stellt im Literaturhaus seinen Erzählband „Andere Häfen“ vor

Von Hannes Hansen

Kiel. Machen wir ein Experiment: Ich schreibe heute über Christopher Eckers neuen Erzählband „Andere Häfen“, den der Kieler Autor gestern Abend im proppevollen Literaturhaus vorstellte. Morgen folgt hier im Blog eine ausführlichere Würdigung von unserem gelegentlichen Mitarbeiter Kai-U. Jürgens, einem Berufeneren, weil als sein Lektor beim Mitteldeutschen Verlag gewissermaßen Eckers Eckermann.

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Manchmal spürt man Lyrik

Beim Iron Slam in der Carlshütte wurde munter das Wort verhext

Von Jörg Meyer

Büdelsdorf. „Manchmal spür’ ick Lürick“ nennt der Berliner Slam-Poet Micha Ebeling seine dadaistischen Lautgedichte. Manchmal erspüren auch Theresa Hahl und Bente Varlemann das Lyrische des Text(ver)drängens. Und zwischen solche Manchmals sät beim zehnten Iron Slam in der Carlshütte Special Guest Helge Albrecht sein nord- und plattdeutsches „Moin“ des Textes.

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Es fällt auf, nicht ein

Frank Goosen mit seiner Querlesung „Mein Ich und seine Bücher“ im metro-Kino Von Jörg Meyer Kiel. Wie kommt man nur auf sowas? Etwa einen toten Maulwurf, der an einem Ballon in den Garten schwebt, um den Hals einen Zettel, auf… Weiterlesen →

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