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Lesungen

Das Glück suchen und finden

Der Junge Literaturpreis SH wurde zum dritten Mal vergeben

Von Jörg Meyer

Kiel. Viel Glück konnte die Jury den drei Gewinnern des Jungen Literaturpreises Schleswig-Holstein 2019 wünschen. Am vom Verein der Freunde des Literaturhauses SH zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb hatten 35 Autorinnen zwischen 14 und 20 Jahren teilgenommen, vermehrt auch aus dem ganzen Land, worüber sich Jury-Mitglied Gisela Beissenhirtz besonders freute. Der mit insgesamt 500 Euro dotierte Wettbewerb sei nicht mehr so „Kiel-zentriert“ wie bisher. Auch die Qualität der eingereichten Prosatexte sei deutlich gestiegen, so dass es die Jury bei ihrer Entscheidung nicht leicht hatte.

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Fragen auf die Antworten

Die Lesebühne „Irgendwas mit Möwen“ blickte kritisch und komisch auf 2018 zurück

Von Jörg Meyer

Kiel. Das Jahr, „in dem die 2000er volljährig wurden, aber kindisch blieben“, ist vorbei. Grund für die Slam-Lesebühne „Irgendwas mit Möwen“, am dritten Tag des neuen Jahrs auf das alte zurückzublicken.

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Lehmann und seine eigensinnigen Erben

Lesung zum 50. Todestag von Wilhelm Lehmann

Von Jörg Meyer

Eckernförde. Vor 50 Jahren starb der Dichter Wilhelm Lehmann, Ehrenbürger von Eckernförde und einer der wichtigsten und zugleich unbekanntesten Naturlyriker der – oder auch gegen die – Moderne. Im Rahmen der Wilhelm-Lehmann-Tage lasen im Eckernförder Ratssaal gleichsam als Erben des „eigensinnigen Überläufers“ die Lehmann-Preisträger Stephan Wackwitz, Doris Runge, Ulrike Almut Sandig und Mikael Vogel aus ihren von Lehmann inspirierten Werken.

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Zwischen Träumen und Alpträumen

Manuel Möglich auf Spurensuche unter Aussteigern

Von Jörg Meyer

Kiel. „Auf die Spuren gelebter Träume“ begibt sich Manuel Möglich in seinem neuen Buch „Alles auf Anfang“, das der unter anderem für seine innovativen TV-Doku-Serien „Wild Germany“ und „Rabiat“ bekannte Gonzo-Journalist am Dienstag im gut besuchten Studio Filmtheater präsentierte und mit allerlei Ausschnitten aus seinen Fotofilmen bebilderte.

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Unbehaust in modernen Zeiten

Madeleine Prahs mit ihrem Roman „Die Letzten“ bei „amtsKULTUR“ der Evangelischen Nordkirche

Von Jörg Meyer

Kiel. Sie hat mal selbst in einem Haus gewohnt, das entmietet wurde: Madeleine Prahs forscht in ihrem nach dem Debüt „Nachbarn“ zweiten Roman „Die Letzten“, was passiert, wenn wir unserer Geborgenheit und damit Identität verlustig werden. Die in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, Geborene vermeidet bewusst den von Rechten okkupierten, dennoch passenden Begriff „Heimat“.

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Schein schlägt Sein

Matthias Göritz stellte zusammen mit Robert Habeck seinen Roman „Parker“ im Literaturhaus vor

Von Jörg Meyer

Kiel. „Nicht was man sagt, ist wichtig, sondern wie man es sagt“, ist sich der aufstrebende Politiker Mahler sicher. Und dabei soll Matthew Parker helfen, geschmeidiger „Spin-Doctor“ und Anti-Held in Matthias Göritz’ im an Polit-Skandalen reichen Kiel angesiedelten Roman „Parker“, den er zusammen mit (noch) Umwelt-Minister Robert Habeck im ausverkauften Literaturhaus vorstellte.

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Mutwillige Missverständnisse

Stefan Üblacker und das Duo Reis Against The Spülmachine lasen und sangen in der Pumpe aus „Das Buch Ä“

Von Jörg Meyer

Kiel. Mit „Das Buch Ä“ schrieb Stefan Üblacker eine „autorisierte Biografie“ über die Punkband Die Ärzte. Im Roten Salon der Pumpe stellte er das Buch vor und erhielt dabei wortspielerische bis geistreich kalauernde Hilfe von dem „Musik-Coverett vom Feinsten“-Duo Reis Against The Spülmachine.

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Von Pointen zur Poesie

Patrick Salmen las in der Pumpe aus „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen“

Von Jörg Meyer

Kiel. Humor muss man nicht erfinden, er liegt auf der Straße, man muss ihn nur auflesen. So auch der Dortmunder Slam-Poet und Kabarettist Patrick Salmen in seinem neuesten Buch „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen“, aus dem er in der Pumpe las und auch munter darüber parlierte.

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Eine geklaute Idee

Vierzig Jahre Literaturtelefon in Kiel

Von Hannes Hansen

Kiel. Als Blogger-Kollege Jörg Meyer im Literaturhaus den Dichter und Rundfunkredakteur Michael Augustin als den Erfinder des Literaturtelefons lobt, protestiert dieser sofort. Nein, nicht erfunden habe er die famose Einrichtung, sondern geklaut, erzählt er. 1978 sei das gewesen, da habe er in einer Londoner Zeitung die Anzeige „Dial a Poem“ gelesen, habe sich unter der angegebenen Nummer ein Gedicht vorlesen lassen und sich gesagt: „Das müssen wir in Kiel auch haben.“

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Die Komik von Kreuzfahrt und Kühlschrank

Wladimir Kaminer las und erzählte im MAX

Von Jörg Meyer

Kiel. Er sei ja beinahe schon „ein Familienschriftsteller“ geworden, meint Wladimir Kaminer im fast ausverkauften MAX. Nach den Büchern über Mütter und Kinder widmet er sich im neuesten „einigen Dingen, die ich über meine Frau weiß“. Doch das sei eigentlich schon wieder veraltet. Daher liegt neben dem „Loblied auf das geheimnisvolle Wesen Frau“ und deren „noch geheimnisvollere Vorliebe für sehr schöne, aber auch sehr teure Dinge“ bereits das nächste, noch unveröffentlichte Manuskript auf dem Lesepult: Beobachtungen des „verdienten Touristen der Sowjetunion“ im kleinen Kosmos eines Kreuzfahrtschiffs.

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