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Lesungen

Zwischen Träumen und Alpträumen

Manuel Möglich auf Spurensuche unter Aussteigern

Von Jörg Meyer

Kiel. „Auf die Spuren gelebter Träume“ begibt sich Manuel Möglich in seinem neuen Buch „Alles auf Anfang“, das der unter anderem für seine innovativen TV-Doku-Serien „Wild Germany“ und „Rabiat“ bekannte Gonzo-Journalist am Dienstag im gut besuchten Studio Filmtheater präsentierte und mit allerlei Ausschnitten aus seinen Fotofilmen bebilderte.

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Unbehaust in modernen Zeiten

Madeleine Prahs mit ihrem Roman „Die Letzten“ bei „amtsKULTUR“ der Evangelischen Nordkirche

Von Jörg Meyer

Kiel. Sie hat mal selbst in einem Haus gewohnt, das entmietet wurde: Madeleine Prahs forscht in ihrem nach dem Debüt „Nachbarn“ zweiten Roman „Die Letzten“, was passiert, wenn wir unserer Geborgenheit und damit Identität verlustig werden. Die in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz, Geborene vermeidet bewusst den von Rechten okkupierten, dennoch passenden Begriff „Heimat“.

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Schein schlägt Sein

Matthias Göritz stellte zusammen mit Robert Habeck seinen Roman „Parker“ im Literaturhaus vor

Von Jörg Meyer

Kiel. „Nicht was man sagt, ist wichtig, sondern wie man es sagt“, ist sich der aufstrebende Politiker Mahler sicher. Und dabei soll Matthew Parker helfen, geschmeidiger „Spin-Doctor“ und Anti-Held in Matthias Göritz’ im an Polit-Skandalen reichen Kiel angesiedelten Roman „Parker“, den er zusammen mit (noch) Umwelt-Minister Robert Habeck im ausverkauften Literaturhaus vorstellte.

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Mutwillige Missverständnisse

Stefan Üblacker und das Duo Reis Against The Spülmachine lasen und sangen in der Pumpe aus „Das Buch Ä“

Von Jörg Meyer

Kiel. Mit „Das Buch Ä“ schrieb Stefan Üblacker eine „autorisierte Biografie“ über die Punkband Die Ärzte. Im Roten Salon der Pumpe stellte er das Buch vor und erhielt dabei wortspielerische bis geistreich kalauernde Hilfe von dem „Musik-Coverett vom Feinsten“-Duo Reis Against The Spülmachine.

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Von Pointen zur Poesie

Patrick Salmen las in der Pumpe aus „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen“

Von Jörg Meyer

Kiel. Humor muss man nicht erfinden, er liegt auf der Straße, man muss ihn nur auflesen. So auch der Dortmunder Slam-Poet und Kabarettist Patrick Salmen in seinem neuesten Buch „Treffen sich zwei Träume. Beide platzen“, aus dem er in der Pumpe las und auch munter darüber parlierte.

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Eine geklaute Idee

Vierzig Jahre Literaturtelefon in Kiel

Von Hannes Hansen

Kiel. Als Blogger-Kollege Jörg Meyer im Literaturhaus den Dichter und Rundfunkredakteur Michael Augustin als den Erfinder des Literaturtelefons lobt, protestiert dieser sofort. Nein, nicht erfunden habe er die famose Einrichtung, sondern geklaut, erzählt er. 1978 sei das gewesen, da habe er in einer Londoner Zeitung die Anzeige „Dial a Poem“ gelesen, habe sich unter der angegebenen Nummer ein Gedicht vorlesen lassen und sich gesagt: „Das müssen wir in Kiel auch haben.“

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Die Komik von Kreuzfahrt und Kühlschrank

Wladimir Kaminer las und erzählte im MAX

Von Jörg Meyer

Kiel. Er sei ja beinahe schon „ein Familienschriftsteller“ geworden, meint Wladimir Kaminer im fast ausverkauften MAX. Nach den Büchern über Mütter und Kinder widmet er sich im neuesten „einigen Dingen, die ich über meine Frau weiß“. Doch das sei eigentlich schon wieder veraltet. Daher liegt neben dem „Loblied auf das geheimnisvolle Wesen Frau“ und deren „noch geheimnisvollere Vorliebe für sehr schöne, aber auch sehr teure Dinge“ bereits das nächste, noch unveröffentlichte Manuskript auf dem Lesepult: Beobachtungen des „verdienten Touristen der Sowjetunion“ im kleinen Kosmos eines Kreuzfahrtschiffs.

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Vom (Ver-) Schweigen zum aktiven Erinnern

Studierende erinnern gemeinsam mit Ilja Richter an seinen Vater, den Widerstandskämpfer Georg Richter

Von Jörg Meyer

Kaltenkirchen. „Wenn Ihr herkommt, möchte ich Euch bitten, vor allem Mama, nicht gleich einen Schreck zu bekommen, wenn ich Euch in meiner blauen Uniform erscheine. Ich fühle mich durchaus wohl und das ist sehr wichtig (…). Ich bitte Euch, meine Strafe genauso wurstig zu nehmen wie ich selber (…). Immer ruhig Blut, es wird sich vieles finden.“ Dies schrieb der kommunistische Widerstandskämpfer Georg Richter 1936 an seine Eltern, während seiner Haft unter anderem in den Konzentrationslagern Esterwegen, Neuengamme und Kaltenkirchen. Die Geschichte Georg Richters wird erst jetzt aufgearbeitet – im Projekt „Vergangenheit zwischen Schweigen und Erinnerung“.

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Konfetti, Baby!

Julia Engelmann mit ihrem neuen „Poesiealbum“ im Kieler Schloss

Von Jörg Meyer

Kiel. „Ich bin Julia und schreibe Gedichte – und manchmal sing’ ich auch.“ So stellt sich die derzeit erfolgreichste deutsche Poetry Slammerin im fast ausverkauften Kieler Schloss vor, greift in die Hosentaschen und lässt Konfetti fliegen wie danach über zwei Stunden lang die Verse.

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Ein Fest für das gesprochene Wort

spokenwords.sh wartet mit hochkarätigen Slam-Poeten auf

Von Jörg Meyer

Kiel. Nach der erfolgreichen Premiere von spokenwords.sh 2016 bringen die Kieler Autoren und Slam-Veranstalter Björn Högsdal und Stefan Schwarck ab dem heutigen Donnerstag erneut ein hochkarätig besetztes „Internationales Festival für Bühnenliteratur“ auf vier schleswig-holsteinische Bühnen.

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