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Literatur

Landespresse in Geschichte und Geschichten

„Unter Druck und auf Sendung: Schleswig-Holsteins Medienlandschaft 1955-2000“

Von Christoph Munk

Kiel. Welche Tageszeitungen in Schleswig-Holstein erhielten 1946 die ersten Primärlizenzen durch die Besatzungsbehörden? Warum sank die Zahl der „Publizistischen Einheiten“ im Land von 13 (1954) auf sechs (1999)? Welcher private Hörfunksender ging 1986 erstmals durch den Äther? Und warum gibt es in Kiel heute keine Pressebälle mehr? Antworten auf diese und zahleiche andere Fragen gibt jetzt eine umfangreiche Publikation des Kieler Presse-Klubs mit dem bildhaft wirksamen Titel „Unter Druck und auf Sendung: Schleswig-Holsteins Medienlandschaft 1955-2000“.

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Eine geklaute Idee

Vierzig Jahre Literaturtelefon in Kiel

Von Hannes Hansen

Kiel. Als Blogger-Kollege Jörg Meyer im Literaturhaus den Dichter und Rundfunkredakteur Michael Augustin als den Erfinder des Literaturtelefons lobt, protestiert dieser sofort. Nein, nicht erfunden habe er die famose Einrichtung, sondern geklaut, erzählt er. 1978 sei das gewesen, da habe er in einer Londoner Zeitung die Anzeige „Dial a Poem“ gelesen, habe sich unter der angegebenen Nummer ein Gedicht vorlesen lassen und sich gesagt: „Das müssen wir in Kiel auch haben.“

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In der Keimzelle des Erzählens

Wie Versprochen: Hier ein zweiter Blick auf Christopher Eckers  Erzählband „Andere Häfen“

Von Kai U. Jürgens

Kiel. Der Roman „Fahlmann“ (2012) hat 1.000 Seiten, und „Der Bahnhof von Plön“ (2016) bringt es immerhin auf deren 400. Nun legt der in Kiel lebende Schriftsteller Christopher Ecker mit „Andere Häfen“ einen Kurzprosaband vor, der 87 zum Teil sehr kurze Geschichten enthält. Die Publikumsreaktion im fast ausverkauften Literaturhaus bestätigte erwartungsgemäß, dass sich Ecker auch auf die knappe literarische Form versteht.

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Realität, gesunder Menschenverstand und ihr Verschwinden im Strom der Erzählung

Christopher Ecker stellt im Literaturhaus seinen Erzählband „Andere Häfen“ vor

Von Hannes Hansen

Kiel. Machen wir ein Experiment: Ich schreibe heute über Christopher Eckers neuen Erzählband „Andere Häfen“, den der Kieler Autor gestern Abend im proppevollen Literaturhaus vorstellte. Morgen folgt hier im Blog eine ausführlichere Würdigung von unserem gelegentlichen Mitarbeiter Kai-U. Jürgens, einem Berufeneren, weil als sein Lektor beim Mitteldeutschen Verlag gewissermaßen Eckers Eckermann.

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Wenn Sprache wächst wie eine Rose

Im Literaturhaus wurde der Junge Literaturpreis verliehen Von Jörg Meyer Kiel. Da wächst etwas im Mund, hinter der Wange. Was ist das? Eine Wunde, ein Geschwür? In Greta Webers Erzählung „Aus ihrer Wange, das Leben“, mit der sie den mit… Weiterlesen →

So klappt’s mit dem Drehbuch

Die Regisseure Christian Mertens und Bartosz Werner stellen ihr Buch „So bekommen Sie Ihr Drehbuch in den Griff“ vor Von Jörg Meyer Kiel. Auf die Frage, welche drei Dinge man für einen gelungenen Film brauche, antwortete einst Billy Wilder: „Ein… Weiterlesen →

Zwischen Witz, Langatmigkeit, Spannung und Klischee

Das Literaturfest Schweiz im Alten Botanischen Garten Von Hannes Hansen Kiel. Seit Jahren schon wird im Rahmen des vom Literaturbüro Schleswig-Holstein landesweit ausgerufenen Literatursommers im Alten Botanischen Garten Kiels ein Literaturfest gefeiert. Zum diesjährigen Themenschwerpunkt Schweiz hatte Literaturhausmitarbeiterin Sara Dušanić… Weiterlesen →

Prickelnde Tradition in Gläsern

Alles andere als trocken: Peter Bohrmanns neues Buch „40 Jahre Kieler Woche-Cocktails“ Von Christoph Munk Kiel. Er gehört in seiner Branche zu den Legenden, seit 2012 zum Kreis der Lieblingskieler und hat sich schon lange einen Rang in der Reihe… Weiterlesen →

Die Dichter der Alpenrepublik pflegen viele Sprachen

Das Literaturhaus Schleswig-Holstein kündigt den „Literatursommer Schweiz 2016“ an Von Christoph Munk Kiel. „In der Schweiz sind es gleich vier Literaturen, die eine eigene literarische Tradition entwickelt haben.“ Schon mit dem ersten Satz seiner Presseerklärung zum „Literatursommer Schweiz 2016“ weist… Weiterlesen →

Sand zwischen den Zehen

Holger Teschkes Liebeserklärung an „Mein Cape Cod“ Von Hannes Hansen Kiel. Man meint, den Sand zwischen den Zehen zu spüren, das Salz des Ozeans auf den Lippen zu schmecken, das Tosen der Wellen und das Heulen des Windes zu hören,… Weiterlesen →

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